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Microsoft zieht gegen Softwarepiraterie ins Feld

02.08.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Im Rahmen einer weltweiten Kampagne gegen Internet-Piraterie hat Microsoft rechtliche Schritte gegen mehr als 7500 Websites und Auktionsbetreiber in 27 Ländern eingeleitet. Auf den betreffenden Seiten wurde gefälschte Software der Gates-Company vertrieben beziehungsweise illegal zum Download angeboten. Microsoft will künftig gemeinsam mit Partnern aus der Industrie und den Justizbehörden verstärkt gegen die Fälschungen im Internet vorgehen. Insgesamt existieren schätzungsweise mehr als zwei Millionen Websites, die illegale Softwarekopien anbieten. Um die Online-Angebote aufzuspüren, setzt Microsoft ein speziell für das Internet entwickeltes Überwachungs-Tool ein, das rund um die Uhr arbeitet. In Zusammenarbeit mit Service-Providern und Auktionsseiten werden die illegalen Seiten dann aus dem Netz entfernt.