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Microsoft steigt bei Real Names ein

14.03.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Microsoft hat eine 20-prozentige Beteiligung an der Internet-Datenbank Real Names erworben, um Benutzern des hauseigenen Browsers "Internet Explorer" das Surfen zu erleichtern. Real Names hat in den vergangenen Jahren eine Datenbank mit rund einer Millionen registrierten Schlüsselbegriffen ("Keywords") aufgebaut, hinter denen sich die oft kryptischen URLs (Uniform Resource Locators) des Internet verbergen. In einem entsprechend ausgestatteten Browser - momentan kann nur die Version 5 des "Internet Explorer" mit Real Names umgehen - würde dann beispielsweise die Eingabe von "fahrkarte" [fiktives Beispiel, Anm. d. Red.] in der Adresszeile genügen, um zum Reservierungssystem der Bundesbahn zu gelangen.