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Microsoft Excel hat ein Sicherheitsloch

13.07.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Microsofts personifizierter Albtraum, der bulgarische Bug-Jäger Georgi Guninski, ist wieder einmal fündig geworden. Dieses Mal hat er einen Fehler in der aktuellen Version 2000 der Tabellenkalkulation Excel aufgespürt. Dabei lässt sich eine Spreadsheet-Datei dergestalt manipulieren, dass beim Öffnen externer Code aus einer .DLL-Datei (Dynamic Link Library) ausgeführt wird - und der kann schädlich sein und sogar aus dem Internet geladen werden. Das von Guninski entdeckte Leck nutzt ausnahmsweise nicht die Office-übergreifende Programmiersprache VBA (Visual Basic for Applications); daher wird der PC-Nutzer auch nicht vor der Ausführung möglicherweise schädlichen Codes gewarnt. Microsoft arbeitet bereits an einem Patch, um das Problem schnellstmöglich zu beseitigen.