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Mercury hilft IT-Prozesse kontrollieren

11.05.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Mercury Interactive hat Version 6.0 der Softwaresuite "IT Governance Center" vorgestellt. Sie enthält laut Hersteller Best Practices, mit denen sich IT-Prozesse im Unternehmen automatisieren und kontrollieren lassen sollen. Ziel ist es, mehr Transparenz in die Anforderungen an die IT, das Projektportfolio und die Einführung strategischer Änderungen zu bekommen. Hierzu lassen sich IT-Investitionen mit den Unternehmenszielen abgleichen, Projektrisiken und -abläufe näher bewerten, nicht kritische Aktivitäten automatisieren sowie ein Zeit-Management einrichten.

Laut Mercury hilft die Suite durch die Automatisierung von Prozessen, vorgeschriebenen Kontrollen und Berichterstattung die Kosten für die Einhaltung von Vorschriften wie Sarbanes-Oxley zu senken. Ferner werden Qualitätsprogramme und Frameworks zur Prozesskontrolle wie Six Sigma, CMMI (Capability Maturity Model Integration), Itil (IT Infrastructure Library), ISO-9000 und Cobit (Control Objectives for Information and related Technologies) unterstützt.

Als neue Features in Version 6.0 nennt der Hersteller unter anderem erweiterte Planungsoptionen für What-if-Szenarien, zusätzliche Funktionen für das Zeit-Management sowie zur Umsetzung des Bilanzierungsverfahrens SOP 98-1, mit denen sich die Kosten für Entwicklung und Pflege ihrer Informationstechnologien lückenlos überwachen lassen sollen. Zudem kann der Anwender zwischen unterschiedlichen Kalendern und Währungen wählen. Das Softwarepaket besteht aus Management-Tools, einem Dashboard sowie Basistechnik. Sie kann sowohl intern oder in Kürze auch als gehostete Lösung über Mercurys "Managed Services" eingesetzt werden. (as)