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Melissa-Schöpfer gesteht

26.08.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nach Angaben der amerikanischen Behörden hat der mutmaßliche Melissa-Programmierer die Urheberschaft an dem Computer-Virus gestanden. Es handelt sich um den 30jährigen David Smith aus Aberdeen in New Jersey. Der von Smith entwickelte PC-Schädling hatte sich im März dieses Jahres rasant schnell und weltweit in den Computern ausgebreitet, so daß einige Firmen ihre E-Mail-Systeme ganz abschalten mußten. Das Virus war in einer Microsoft-Word-Datei versteckt, die via E-Mail versendet worden war. Beim Öffnen des Dokumentes wurde der Bug automatisch an alle im Adreßbuch befindlichen E-Mail-Adressaten weitergeleitet (CW Infonet berichtete).