Daten-Management

Mazda Europe erhöht die Qualität seiner Siebel-Daten

Karin Quack arbeitet als freie Autorin und Editorial Consultant vor allem zu IT-strategische und Innovations-Themen. Zuvor war sie viele Jahre lang in leitender redaktioneller Position bei der COMPUTERWOCHE tätig.
Im Rahmen einer Softaremigration führte der Automobilproduzent eine Lösung ein, die unter anderem eine Datenbereinigung in Echtzeit erlaubt.
Der Showroom von Mazda Europe
Der Showroom von Mazda Europe
Foto: Mazda Europe

Bei der Modernisierung der IT-Infrastruktur setzt Mazda Europe unternehmensweit auf proaktives Daten-Management. Im Rahmen einer umfassenden CRM-Initiative migriert der Automobilhersteller seine Siebel-Anwendung auf die neue Version 8.1. Um die Daten zu konsolidieren, hat er das "Trillium"-Softwaresystem eingeführt. Es soll die Qualität der unternehmenskritischen Kundendaten kontinuierlich sicherstellen.

Zunächst entwickelte Mazda Europe eine Applikation, die im gesamten Unternehmen die Erfassung der Kundendaten harmonisieren soll. Die vereinheitlichten Daten fließen dann in das CRM-System ein. Schon an dieser Stelle werden die Daten von Trillium geprüft und bei Bedarf bereinigt.

Durch die Integration in die CRM-Prozesse und die Datenbereinigung in Echtzeit entsteht ein proaktives Daten-Management. So lassen sich auch die Data-Governance-Anforderungen von Mazda Europe erücksichtigen. Ziel ist es, die Qualität der Daten langfristig auf einem hohen Niveau sowie stets akkurat und aktuell zu halten.

"Relevante und korrekte Daten sichern uns eine belastbare Datenbasis, auf deren Grundlage wir unser Kundenbeziehungs-Management steuern können", sagt Carole Pierrot, bei Mazda Europe für das Siebel-System verantwortliche: "Damit können wir noch individueller auf die spezifischen Bedürfnisse unserer Kunden eingehen, die Kundenbindung verstärken und den Erfolg im europäischen Markt steigern."