Facebook-Gründer

Mark Zuckerberg hat weiter Ärger mit seiner Immobilie

02.10.2015
Der Immobilien-Deal, mit dem Mark Zuckerberg zum Schutz seiner Privatsphäre ein Grundstück an seinem Haus im Silicon Valley kaufte, könnte den Facebook-Gründer in den Gerichtssaal führen.

Eine Richterin lehnte es am Donnerstag ab, die Klage eines Immobilien-Entwicklers mit Betrugsvorwürfen abzuschmettern, wie das Fachblatt "The Recorder" und der Finanzdienst Bloomberg aus dem Gerichtssaal berichteten.

Mark Zuckerberg
Mark Zuckerberg
Foto: Facebook

Der Mann behauptet, er habe Zuckerberg einen Rabatt von 40 Prozent gewährt, weil der Facebook-Chef ihm versprochen habe, ihn Mitgliedern der Online-Elite vorzustellen. Das habe er nicht eingehalten. Die Richterin in San Jose entschied, dass E-Mails aus dem Zuckerberg-Lager die Frage aufwerfen, ob nicht Versprechen gebrochen wurden, hieß es.

Der Immobilien-Unternehmer hatte geplant, auf dem Grundstück ein Gebäude zu bauen und explizit mit dem Ausblick auf Zuckerbergs Haus und Garten zu werben. Der Facebook-Gründer kaufte ihm 2012 das Land in einem 1,7 Millionen Dollar schweren Deal ab. Der Prozessbeginn ist für Anfang November angesetzt, allerdings legte am Donnerstag der Anwalt des Immobilien-Entwicklers sein Mandat wegen eines nicht näher beschriebenen Konflikts nieder. (dpa/tc)