Mobile Security

Lookout sichert sich weitere 150 Millionen Dollar

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Der Mobile-Security-Spezialist Lookout hat eine weitere Finanzierungsrunde über 150 Millionen Dollar abgeschlossen.

Die neue Runde wurde von T. Rowe Price angeführt und bringt unter anderem Morgan Stanley Investment Management, Wellington Management Company, Goldman Sachs sowie Bezos Expeditions als neue Investoren. Die Altinvestoren Mithril Capital Management (Peter Thiel), Khosla Ventures, Accel Partners, Index Ventures sowie Andreessen Horowitz waren wieder mit von der Partie. Die vorige Finanzierungsrunde über 55 Millionen Dollar war im Oktober 2013.

Lookout-App auf dem iPhone
Lookout-App auf dem iPhone
Foto: Lookout

Das frische Wagniskapital will Lookout einer Mitteilung zufolge einsetzen, um seine Reichweite in großen Unternehmen zu erhöhen - und zwar sowohl durch neue Produktentwicklungen als auch mit erweiterten Vermarktungsstrukturen. Lookout hat nach eigenen Angaben aktuell bereits mehr als 50 Millionen Nutzer, die meisten davon allerdings Consumer (unter anderem über Partnerschaften mit Netzbetreibern; auch die Telekom ist an Lookout beteiligt). Seit März ist mit Jim Dolce ein CEO mit Enterprise-Background am Ruder.

Jim Dolce, CEO von Lookout
Jim Dolce, CEO von Lookout
Foto: Lookout

Lookout betreibt eine große Schadsoftware-Datenbank ("Whole Population Security Analytics") und nutzt maschinelle Intelligenz und Analysen für vorausschauende, sicherheitsrelevante Entscheidungen. Davon abgesehen bieten die Lookout-Apps für iOS und Android aber auch viele Funktionen wie Geräteortung, Backup oder Verwaltung, die eigentlich schon das jeweilige Betriebssystem oder Zusätze des Geräteherstellers ganz gut können.