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Lösungsversprechen für Solvency-II-Probleme

Karin Quack arbeitet als freie Autorin und Editorial Consultant vor allem zu IT-strategische und Innovations-Themen. Zuvor war sie viele Jahre lang in leitender redaktioneller Position bei der COMPUTERWOCHE tätig.
BearingPoint stellt eine Reporting-Software vor, die europäischen Versicherern beim Erstellen und Übermitteln der Berichte helfen soll.
Als Aufsichtsbehörde in Deutschland fungiert die Bafin.
Als Aufsichtsbehörde in Deutschland fungiert die Bafin.
Foto: Bafin

Im Rahmen des Compliance-Themas "Solvency II" müssen alle Versicherer in der Europäischen Union ihrer nationalen EU-Aufsichtsbehörde (hierzulande der Bafin) künftig bestimmte Quartals- und Jahresberichte vorlegen. Wie die Management- und Technologieberatung BearingPoint mitteilt, unterschätzen viele die Komplexität des Solvency-II-Reportings. Zudem seien die IT-Systeme oft inkompatibel zu den Regulierungsanforderungen.

Das ist zum Teil sicher Marketing. Denn BearingPoint hat eine Reporting-Lösung auf den Markt gebracht, die hier Hilfestellung geben soll. "Abacus/Solvency II" unterstütze die Versicherer dabei, ihre Solvency-II-Reports zu erfassen, zu konsolidieren, zu bewerten und zu übermitteln, verspricht der Anbieter. Die Software sei "in enger Zusammenarbeit mit Vertretern der Versicherungsbranche" entstanden und werde beispielsweise von der Allianz-Gruppe genutzt. Sie berücksichtige sowohl Standard- als auch länderspezifische Anforderungen der Aufsichtsbehörden sowie alle von der Europäischen Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (Eiopa) definierten quantitativ orientierten Meldeformulare.