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Lizenz-Deals bringen SCO schwarze Zahlen

28.05.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die SCO Group hat heute Zahlen zum zweiten Quartal vorgelegt und einen Nettogewinn - den ersten der Firmengeschichte - von 4,5 Millionen Dollar oder 33 Cent ausgewiesen nach einem Fehlbetrag von 6,6 Millionen Dollar oder 47 Cent je Anteilschein. Die Einnahmen stiegen im Jahresvergleich von 15,5 auf 21,4 Millionen Dollar, davon stammten 8,3 Millionen Dollar aus der umstrittenen "SCOsource"-Lizenzierungs-Initiative.

"Im Ende April abgeschlossenen Quartal brachten uns die beiden ersten Lizenzabkommen im Rahmen von SCOsource, unserem Bereich für Lizenzierung und Schutz unserer Rechte an Unix, 8,8 Millionen Cash und 6,1 Millionen Dollar Brutomarge. Es gibt über 6000 Lizenznehmer des Unix-Quellcodes, und wir erwarten, dass SCOsource an Fahrt gewinnt, wenn wir weiter auf unser geistiges Eigentum pochen", erklärte President und CEO Darl McBride.

Für das dritte Quartal rechne SCO mit Einnahmen zwischen 19 und 21 Millionen Dollar, davon zwei Drittel aus dem Geschäft mit Betriebssystem und ein Drittel aus SCOsource-Lizenzen, so McBride weiter. (tc)