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Little Snitch geht in die zweite Runde

04.09.2007
Die Wiener Mac-Softwareschmiede Objective Development hat die Version 2 ihres populären Netz-Tools "Little Snitch" vorgestellt.

Little Snitch 2 ist zunächst als öffentliche Beta erhältlich, die man bis Ende Oktober mit einem ebenfalls öffentlichen Lizenzschlüssel ausprobieren kann. Das Tool dient dazu, den ausgehenden Netzverkehr eines Apple-Rechner zu überwachen und zu kontrollieren. Über nutzerdefinierte Regeln lässt sich einstellen, welche Anwendung über welche Ports Daten nach außerhalb schicken darf. So lässt sich beispielsweise verhindern, dass eine Applikation unerwünscht "nach Hause telefoniert". Das ist hilfreich, weil die in Mac OS X integrierte Firewall nur in eingehender Richtung ("inbound") arbeitet - was sich nach dem Stand der Dinge auch mit Version 10.5 "Leopard" nicht ändern wird.

Der neue Echtzeit-Monitor von Little Snitch.
Der neue Echtzeit-Monitor von Little Snitch.

Neu in Version 2 von Little Snitch sind unter anderem eine gänzlich neu gestaltete Konfiguration, ein Echtzeit-Monitor für die Netzaktivität, verbesserte Traffic-Filterung, "via"-Regeln für Programme, die Unix-Tools für ihre Kommunikation nutzen, DNS-basierende Regeln, Unterstützung für IPv6 und eine deutschsprachige Lokalisierung. Die Software unterstützt bereits Mac OS X 10.5. Eine Vollversion von Little Snitch 2 für einen Mac kostet knapp 25 Dollar. Ein Upgrade von der 1.x gibt es für rund 13 Dollar; wer die (noch immer aktuelle) Vorversion nach dem 15. Februar 2007 erworben hat, bekommt es kostenlos. (tc)