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LinuxWorld: Platform Computing auf dem EGO-Trip

09.08.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Platform Computing will die Plattform liefern, auf der Unternehmen künftig ihre Grids aufsetzen. Auf der LinuxWorld in San Francisco präsentiert die 13 Jahre alte kanadische Firma mit Sitz in Markham, Ontario, ihren "Enterprise Grid Orchestrator" (EGO), der Kunden als zentralisiertes Management-System für über ein Enterprise Grid verteilte Applikationen dienen soll.

EGO baut auf der Technik auf, die Platform aktuell in seiner Workload-Verarbeitungs- und Scheduling-Software ("LSF", "Symphony") einsetzt. EGO solle diese öffnen und partnerfreundlicher machen, erklärte Vice President of Marketing Bob Schecterle: "Wir arbeiten mit unseren Kunden daran, diese Kerntechnik auszubauen und einige Services darum herum zu bauen, sodass wir sie leicht in einer Unternehmensumgebung ausbringen können."

Platform will dazu gegen Ende des Jahres ein kostenloses Software Development Kit veröffentlichen, um Entwicklern bei der Anwendungsintegration zu helfen. Als erstes EGO-basierendes Produkt wollen die Kanadier den "Platform VM Orchestrator" (Virtual Machine) herausbringen, der die Arbeit von Anwendungen in virtuellen Maschinen von zum Beispiel VMware oder Xen koordiniert. Die Lösung soll im kommenden November für 1600 Dollar pro Sockel auf den Markt kommen. (tc)