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Linux-Cluster analysiert Klima in Island

27.02.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Ein gemeinsam von der isländischen Energiebehörde und dem meteorologischen Institut in Reykjavik aufgebautes Linux-Cluster unterstützt die Wissenschaftler bei der Analyse klimatischer und geothermischer Prozesse auf der Vulkan-Insel im Nordatlantik. Das rund 100 000 Dollar teure Cluster-System der Firma Linux Networkx Inc. arbeitet mit 48 Intel Pentium-III-Prozessoren, die je zur Hälfte mit 866 Megahertz und 1,26 Gigahertz getaktet sind. Die CPUs sind in 24 Rechnerknoten organisiert. Ein zusätzlicher Knoten dient der Administration der Rechen- und Speicherressourcen. Laut Olafur Rognvaldsson, CEO des meteorologischen Institutes, habe sich der Rechnerverbund unter anderem bei der Suche nach geeigneten Standorten für geothermische Energiegewinnungsanlagen bewährt. Island

decke rund 50 Prozent seines Energiebedarfs durch Erdwärme. Aufgrund der für Unix beziehungsweise Linux entwickelten Anwendungen sowie wegen des Kostenvorteils sei die Entscheidung für das Linux-Cluster leicht gefallen, erläutert Rognvaldsson. (ba)