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Liberate übertrifft erneut die Erwartungen der Wallstreet

21.12.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Dem Hersteller von interaktiver TV-Software Liberate Technologies gelang es im zweiten Finanzquartal (Ende: 30. November), die Einnahmen im Vergleich zum Vorjahresquartal um 79 Prozent von 11,7 Millionen auf 21 Millionen Dollar zu steigern. Gleichzeitig kletterte jedoch der Nettoverlust von 68,4 Millionen auf 112,5 Millionen Dollar. Auf Pro-forma-Basis hätte das kalifornische Unternehmen einen Fehlbetrag von 6,3 Millionen Dollar oder sechs Cent pro Aktie ausgewiesen. Damit übertraf Liberate bereits zum zehnten Mal die Erwartungen der Analysten. Diese hatten laut First Call/Thomson im Schnitt mit einem Minus von neun Cent je Anteil gerechnet

Für das laufende dritte Geschäftsquartal rechnet der Softwarehersteller mit Einnahmen zwischen 22,5 und 23 Millionen Dollar, der Pro-forma-Verlust soll sechs bis sieben Cent pro Aktie betragen. Der Break-even auf operativer Basis soll in der zweiten Hälfte des nächsten (Kalender-)Jahres erreicht werden. Weltweit sind zirka 2,4 Millionen Settop-Boxen mit Liberate-Software im Einsatz, die meisten davon in Europa.