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Lexmarks Gewinn geht zurück

24.07.2007
Der US-Druckerbauer Lexmark musste aufgrund höherer Kosten und sinkender Verkäufe im Consumer-Segment einen 16-prozentigen Gewinnrückgang hinnehmen.

Angesichts sinkender Einnahmen geht Lexmark außerdem davon aus, dass im laufenden Quartal die Erwartungen der Analysten verpasst werden. Für das abgeschlossene zweite Quartal meldete das Unternehmen einen Reingewinn von 64,2 Millionen Dollar oder 62 Cent pro Anteilschein nach 76,7 Millionen Dollar oder 74 Cent je Anteilschein in der vergleichbaren Vorjahreszeit. Abzüglich eines Einmalgewinns aus Restrukturierung betrug der Gewinn aktuell 65 Cent pro Aktie. Für das Vorjahresquartal hatte der Pro-forma-Gewinn 1,09 Dollar betragen. Eingerechnet sind jeweils rund fünf Cent je Anteilschein Steuervorteil. Die Analysten, die Einmaleffekte üblicherweise nicht berücksichtigen, hatten für das aktuell abgeschlossene Quartal 64 Cent pro Aktie Gewinn erwartet.

Lexmarks Kosten für Verkauf und G&A stiegen im Jahresvergleich von 185,2 Millionen Dollar auf 202,4 Millionen Dollar; die Ausgaben für Forschung und Entwicklung erhöhten sich von 93,2 Millionen Dollar auf 102,2 Millionen Dollar. Der Quartalumsatz ging im Jahresvergleich von 1,23 Milliarden Dollar leicht um zwei Prozent auf 1,21 Milliarden Dollar zurück, lag damit aber noch knapp über der Analystenschätzung von 1,2 Milliarden Dollar. Im Consumer-Segment sanken die Erlöse um acht Prozent auf 474 Millionen Dollar, dafür konnte Lexmark seine Verkäufe an Firmenkunden um drei Prozent auf 734 Millionen Dollar steigern.

Für das dritte Quartal erwartet Lexmark unterm Strich einen Gewinn von null bis zehn Cent pro Aktie. Die von Thomson Financial befragten Analysten hatten bisher 15 Cent je Anteilschein prognostiziert. Im Vorjahreszeitraum hatte Lexmark netto noch 85 Cent pro Aktie verdient. Der Umsatz soll laut Lexmark im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich sinken. Die Wall Street ging zuletzt von 1,2 Milliarden Dollar aus. (tc)