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Leichter Umsatzrückgang bei Fujitsu-Siemens

09.10.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das japanisch-deutsche Joint Venture Fujitsu-Siemens Computers (FSC) hat nach Aussagen von CEO (Chief Executive Officer) Adrian von Hammerstein im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres - April bis September 2002 - voraussichtlich 2,45 Milliarden Euro umgesetzt. Dies entspreche nahezu dem Vorjahreswert, sagte von Hammerstein anlässlich der Hausmesse Oktober Festival in Augsburg; das Unternehmen habe sich damit besser entwickelt als der schrumpfende IT-Markt.

Ferner habe FSC einen operativen Gewinn von zwei Millionen Euro erwirtschaftet, so der CEO weiter. Abzüglich Sonderbelastungen von 23 Millionen Euro für Restrukturierungsmaßnahme ergebe sich ein Verlust vor Steuern von 21 Millionen Euro. Für das zweite Halbjahr peilt Fujitsu-Siemens laut von Hammerstein weiterhin ein Umsatzwachstum über dem Marktwachstum sowie einen operativen Gewinn an.

"Es ist ziemlich deutlich, dass die IT-Branche 2002 mit einem Negativwachstum abschließen wird", warnte der CEO, "und ich rechne für 2003 nur mit einer leichten Besserung. Wir werden unsere Prozesse und Strukturen weiterhin anpassen. Wir warten nicht, dass sich der Markt erholt, sondern sorgen selbst für unseren Erfolg." (tc)