Bitkom-Studie

Knapp jeder Zweite nutzt kostenlose Apps

Tobias Wendehost beschäftigt sich als Volontär aktuell mit verschiedenen Hardwarethemen und stellt täglich ein Gadget des Tages vor. Ansonsten arbeitet er sich thematisch durch die Ressorts Job und Karriere, Software, Netzwerke und Mobile sowie IT-Strategie. Wer möchte, kann Tobias bei Twitter (@tubezweinull) folgen oder bei Xing eine Nachricht schreiben.
Laut einer Studie des IT-Branchenverbandes Bitkom nutzt jeder Zweite ausschließlich kostenlose Apps für Smartphones. Gleichzeitig steigt die Zahl verfügbarer Programme.
Knapp jeder zweite Smartphone-Nutzer setzt auf kostenlose Apps.
Knapp jeder zweite Smartphone-Nutzer setzt auf kostenlose Apps.
Foto: Fotolia/Christoph Plueschke

Derzeit geben 38 Prozent der Smartphone-Nutzer Geld für zusätzliche Programme, sogenannte Apps, aus. Das ergab eine Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom. Gleichzeitig lädt aber knapp jeder Zweite (45 Prozent) nur kostenlose Applikationen aus den Stores von Apple, Google und Co. herunter. Für 17 Prozent der Befragten ist der Download einer App gar keine Option. Im Umkehrschluss nutzen 83 Prozent die App-Angebote, was hochgerechnet rund 21 Millionen Deutschen entspricht. Die Studie wurde zu Beginn der M-Days in Frankfurt am Main veröffentlicht. Die Messe widmet sich heute und morgen Trends im Bereich mobiles Internet und Applikationen.

Nach Angaben des Marktforschungsinstituts research2guidance gibt es derzeit weltweit rund 1,8 Millionen mobile Apps. Der Hauptteil davon sind kostenlose Programme, die von Anbietern in die App-Stores aufgenommen werden. Laut der Studie des Bitkom installiert jeder Dritte Smartphone-Besitzer unregelmäßig kostenpflichtige Angebote und nur fünf Prozent machen dies regelmäßig. Diese geben durchschnittlich rund 21 Euro für Apps aus. Im Schnitt würden sie zudem bis zu 7,64 Euro für eine Applikation zahlen.

Nur fünf Prozent der Smartphone-Besitzer lädt regelmäßig kostenpflichtige Applikationen herunter.
Nur fünf Prozent der Smartphone-Besitzer lädt regelmäßig kostenpflichtige Applikationen herunter.
Foto: Bitkom

"Viele kostenpflichtige Apps erweitern für wenige Euro das Smartphone um nützliche Funktionen", sagt Tobias Arns vom Bitkom. So ersetzen sie Zusatzgeräte wie beispielsweise Babyphones oder Navigationsgeräte. Besonders bei Spielen ist die Bereitschaft zu Zahlen gering. So würden Smartphone-Nutzer durchschnittlich nur maximal 2,31 Euro für ein Spiel ausgeben.

Für die vom Bitkom beauftragte Studie befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa 1004 Bundesbürger ab 14 Jahren.