Kleine Medienschau

Schulze ist freier Autor der Website CIO.de und dem CIO-Magazin.

Video- und Bilddaten sind heute ein Standard bei Präsentationen und Schulungen. Dazu muss es nicht immer ein Notebook als Quelle sein – Media-Player wie der "Screenplay" von Iomega können das besser und billiger.

Den Screenplay gibt es in mehreren Versionen. Eher für den einfachen Bedarf ist das Gerät "Screenplay HD" gedacht. Der Medienabspieler verfügt über alle notwendigen Anschlüsse, um einen Bildschirm oder Projektor mit Signalen zu versorgen: Scart, Composite und HDMI. Über USB gelangen die Daten auf das Gerät. Bei den unterstützten Formaten gibt sich der Player nicht wählerisch. Videos in MPEG 1, MPEG 2 und MPEG 4 werden problemlos wiedergegeben, ebenso JPEG-Bilder und alle gängigen Audio-formate inklusive Ogg.

Screenplay wird über eine Fernbedienung gesteuert Die Menüs und die Oberfläche sind sehr schlicht gehalten, lassen sich aber intuitiv nutzen. Große Einarbeitung ist nicht gefordert. Zum Überspielen der Präsentations- oder Schulungsdaten wird das Gerät einfach an einen PC angeschlossen und wie eine externe Festplatte genutzt. Leider fehlt dem Screenplay HD eine Netzschnittstelle. Dafür ist der Player mit 500 GB Plattenkapazität recht günstig, er schlägt mit rund 140 Euro zu Buche.

Wer nicht auf Netzanschluss verzichten will, kann zum großen Bruder Screenplay Pro HD greifen. Dieses Gerät, das wahrscheinlich im Lauf des kommenden Jahres den Screenplay HD ablösen soll, verfügt über eine integrierte Netzkarte. WLAN ist allerdings nur mit einem zusätzlichen USB-Adapter möglich. Im Gegenzug müssen Pro-Benutzer auf die Scart-Schnittstelle verzichten – ein heutzutage verschmerzbarer Verlust. Mit 500 GB liegt der Pro HD jedoch bei knapp 180 Euro, für die Version mit 1 TB werden zirka 230 Euro fällig.

(Jan Schulze, Erding)

CW-Fazit: Die Medien-Player Screenplay HD und Screenplay Pro HD von Iomega eignen sich durch die sehr einfache Bedienung gut zum stationären Einsatz in Konferenz- und Schulungsräumen.