Crowdfunding-Plattform

Kickstarter wurde gehackt

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Hacker haben Nutzerdaten bei Kickstarter abgegriffen. Kreditkartendaten sind zum Glück nicht darunter; Kickstarter rät trotzdem zum Passwort-Reset.

Man sei in der Nacht zum vergangenen Donnerstag von Ermittlungsbehörden über den Cyber-Einbruch informiert worden, schrieb Kickstarter am Wochenende im Firmenblog. Die Betreiber schlossen daraufhin umgehend die Sicherheitslücke und zogen überdies weitere Sicherheitsmaßnahmen in ihrem System ein. Vollständige Kreditkartendaten speichert Kickstarter erst gar nicht.

Abgegriffen wurden unter anderem Kickstartner-Nutzernamen, E-Mail- und Postadressen, Telefonnummern sowie verschlüsselte Passwörter. Mit Expertenwissen und ausreichend Rechenpower ließen sich daraus speziell simple Passwörter erraten und errechnen, schreibt Kickstarter weiter.

Das Unternehmen rät deswegen allen Nutzern, ihr Passwort bei Kickstarter zu ändern und auch bei allen anderen Diensten, wo das gleiche Passwort verwendet wird. Kickstarter entschuldigt sich zutiefst für alle möglicherweise entstandenen und entstehenden Unannehmlichkeiten.