Ratgeber Karriere

Karriereperspektiven in der SAP-Welt

Karriereratgeber 2016 - Sarah Lenger, innobis

24.03.2016
Vom 24. März bis 6. April 2016 gibt Sarah Lenger Einblicke in die SAP-Beratung und -Entwicklung und beantwortet Ihre Fragen rund um die Karrierechancen bei innobis.

Sarah Lenger studierte International Business mit Schwerpunkt HR und war zunächst im Recruiting tätig. Heute ist sie für eine breite Palette an Themenfeldern in der Personalarbeit verantwortlich. Neben Kandidaten mit Berufserfahrung liegt der Fokus auf Training-on-the-Job und der Direkteinstieg für Hochschulabsolventen. Mehr Details über den Berufsalltag gibt es auch auf den regelmäßigen Inhouse-Informationsveranstaltungen. Interessierte Studenten und Absolventen sind herzlich eingeladen teilzunehmen und Innobis vor Ort kennenzulernen.

Sarah Lenger kümmert sich um die Personalgeschäfte bei Innobis.
Sarah Lenger kümmert sich um die Personalgeschäfte bei Innobis.
Foto: Innobis

Vor 25 Jahren gegründet, ist die innobis AG heute ein im SAP-Dienstleistungsmarkt etabliertes mittelständisches Unternehmen. Das Spezialgebiet ist die ganzheitliche SAP- und IT-Beratung von Banken, Finanz- und Förderinstituten – vor allem im Darlehens- und Kreditgeschäft. Banken wie die Commerzbank oder die Hamburgische Investitions- und Förderbank setzen auf das Spezialwissen des Beratungshauses, das von der bankfachlichen und technischen Beratung über die Softwareentwicklung bis hin zum Application Management reicht.

Stellen Sie Ihre Fragen an Sarah Lenger einfach unterhalb dieses Beitrags über unsere Disqus-Kommentarfunktion. Sie werden dann zeitnah beantwortet.

 

Chun Kome

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Hoffnung, von Ihnen zu hören.

Vielen Dank und Gott segne Sie,

Herr Chun Kome.

Jannik St.

Hallo Frau Lenger,

gern wollte ich mich nochmals für Ihre Antworten bedanken. Falls ich noch Fragen haben sollte, würde ich ggf. gern auf Ihr Angebot zurückkommen und Sie direkt kontaktieren oder auf einer Ihrer Veranstaltungen besuchen.

Viele Grüße
Jannik

Sarah Lenger

Liebe Leserinnen und Leser,

heute endet meine Zeit bei der Computerwoche im Karriereratgeber.

Vielen Dank für Ihre interessanten Beiträge und Fragen. Ich hoffe, ich konnte Ihnen passende Tipps geben und bei Ihren Entscheidungen weiterhelfen. Sollten noch Fragen offen geblieben sein oder Sie mehr über die innobis AG erfahren möchten, können Sie mich gerne kontaktieren. Alle Informationen finden Sie unter https://www.innobis.de/service...

Beste Grüße

Sarah Lenger

Sarah Lenger

Hallo Jannik,

danke für Ihre Rückfrage und Ihr Interesse.
In Ihrer Frage kommen Sie auf den Berufseinstieg und das Thema Einarbeitung, das sogenannte Onboarding, zu sprechen. Auch hier kann ich Ihnen raten, derartige Fragen direkt im Bewerbungsgespräch anzusprechen. Im Idealfall existiert ein standardisierter Onboarding-Prozess, der Ihnen bereits vor Antritt der Stelle transparent dargestellt wird. Sowohl diese offene Kommunikation während des Bewerbungsprozesses als auch die inhaltliche Ausgestaltung und Information über vorgeschaltete Maßnahmen (z.B. Tipps zur Vorbereitung, Ablaufplan des ersten Arbeitstages und der Einarbeitung etc.) geben eine Indikation über die Qualität und Professionalität des Onboardings. Hier hilft es vor Berufsstart einen Plan zu haben und eine Vorstellung darüber, wie die erste Orientierung im Unternehmen und das Kennenlernen der Ansprechpartner ablaufen wird.

Insbesondere beim Berufseinstieg im Mittelstand ist die Unternehmensgröße natürlich ein Pluspunkt, da der neue Mitarbeiter die Chance hat, sich mit allen Kollegen auszutauschen, schnell einen Überblick zu gewinnen und nicht in abgeschottete Abteilungen hereinzugeraten. Bei einem mittelständischen Arbeitgeber bietet sich Berufseinsteigern der Vorteil, dass meist kein Abteilungsdenken vorherrscht. Die Entwicklungsmöglichkeiten im Mittelstand sind oft weiter gefächert. Bei innobis beispielsweise ist man über den Einstieg als Junior SAP-Entwickler durch das erworbene Fachwissen schnell beratungsfähig in der Arbeit beim Kunden vor Ort. Zudem kann man – je nach den individuellen Präferenzen – die Karriere sukzessive in Richtung Anforderungsanalyse, Konzeption und Testmanagement oder
organisatorisch in Richtung Aufgabensteuerung und Projektmanagement entwickeln.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass sich insbesondere beim Direkteinstieg nach dem Studium ein Mentorenprogramm mit erfahrenen Senior SAP Consultants ideal eignet. Zudem setzten wir auf eine Reihe von Schulungsmodulen. So lassen sich schnellstmöglich Wissen und Soft Skills weitergeben, damit Junioren zeitnah in der Lage sind, Verantwortung im Projektgeschäft zu übernehmen.

Hierbei sollten interne Ausbildungsprogramme zwar standardisiert sein, jedoch immer auch an die individuellen Vorkenntnisse sowie an die Entwicklungsgeschwindigkeit der neuen Kollegen angepasst sein. Ein variabler Schulungskatalog unterstützt so die individuelle Förderung in Kombination mit einem ständigen Feedback und Austausch mit dem Mentor.

Ich hoffe, ich konnte Ihre Fragen soweit beantworten und Ihnen für Ihren Berufseinstieg ein Stück weiterhelfen.

Viele Grüße
Sarah Lenger

PS: Wenn Sie Interesse an mehr Details zur fachlichen Einarbeitung in der SAP-Beratung haben, kann ich Ihnen folgenden Artikel von meinem Kollegen Arne Schultz empfehlen: http://www.computerwoche.de/a/...

Jannik St.

Hallo Frau Lenger,

vielen Dank für Ihre Antworten. Das ist auf jeden Fall hilfreich. Ein Frage hätte ich noch mit Blick auf Einstiegsprogramme bei Unternehmen: Was müssen diese aus Ihrer Sicht bieten? Und wie stelle ich fest, was mich später wirklich erwartet?

Danke schon jetzt für Ihre nochmalige Rückmeldung.

Viele Grüße
Jannik St.

Sarah Lenger

Sehr geehrter Herr Ikmann,

vielen Dank für Ihre Fragen.

Bei uns bestehen sehr flache Hierarchien, daher ist uns auch die von Ihnen erwähnte Unterscheidung zwischen fachlicher und klassischer Karriere fremd. Die Karrierewege sind immer abhängig von den Vorkenntnissen und Erfahrungen der neuen Mitarbeiter und müssen mit dem jeweiligen Profil sowie den Entwicklungszielen und -wünschen der Mitarbeiter in Einklang stehen. Mindestanforderungen legen wir deshalb nicht pauschal fest.

In Punkto Karriere bei innobis lässt sich grob zwischen zwei Pfaden unterscheiden, die allerdings nicht in sich geschlossen sind, sondern in einigen Fällen auch kombinierbar sind. So ist beispielhaft ein Weg mit Fokus auf Softwaredesign und Architekturberatung und ein anderer mit Fokus auf der Projektkoordination möglich. Für uns ist essentiell, dass egal welcher Karriereweg gewählt wird, die Entwicklung dessen stets durch die Präferenzen der Mitarbeiter getrieben ist. Im Laufe einer Karriere mag sich auch ein
sogenannter Allrounder auf ein Gebiet spezialisieren, das ihm oder ihr besonders liegt. Insbesondere im Projektgeschäft schließt dies jedoch kombinierte Leitungsfunktionen oder auch Personalführung nicht aus.

Wichtig ist uns hierbei, die persönliche als auch fachliche Weiterentwicklung stets flexibel zu gestalten. Niemand bekommt einen Stempel aufgedrückt und ist auf eine Rolle festgelegt. Oft ergeben sich aktuelle Themen und neu zu erschließende Wissensgebiete, die auch andere Präferenzen und Aufgaben mit sich bringen. Die Arbeitsweise im Team folgt dann auch den Prinzipien der Flexibilität. Sind keine starren Hierarchien und Rollenzuständigkeiten festgelegt, herrscht kein Silodenken und Mitarbeiter können sich nicht „in ihren Bereich“ zurückziehen. Dies stärkt den regelmäßigen Wissensaustausch und die Zusammenarbeit im Team. In dieser offenen
Kommunikationskultur ist jeder ansprechbar und hilfsbereit.

Da bei uns die Unterscheidung und die Hierarchien in dem von Ihnen beschriebenen Maße nicht vorherrschen, kann ich ihre letzte Frage leider auf dieser pauschalen Ebene nicht beantworten. Danke für Ihr Verständnis.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meinen Antworten weiterhelfen. Bei individuellen Rückfragen können Sie mich auch gerne persönlich kontaktieren.

Viele Grüße
Sarah Lenger

Jens Ikmann

Sehr geehrte Frau Lenger,

ich arbeite seit ein paar Jahren als SAP-BW-Berater bei einer mittelständischen Beratung. Bei meinem Arbeitgeber wird nicht zwischen einer fachlichen und einer klassischen Karriere über Projektleitung und Personalverantwortung unterschieden; die Personen, die fachlich bestimmte Themen betreuen, bekleiden auch eine gewisse Hierarchie-Stufe.

Ich denke jedoch, dass für mich eine (reine) fachliche Karriere der richtige Weg wäre. Daher hätte ich folgende Fragen an Sie:

1.
Wird bei der innobis zwischen einer fachlichen und einer klassischen Karriere unterschieden?

2.
Wenn ja, was sind die „Mindestanforderungen“?
Wird beispielsweise erwartet, dass man zumindest als Projektleiter tätig wird?

3.
Ich habe gelesen, dass Experten teilweise mehr als Mitarbeiter der untersten disziplinarischen Führungsebene verdienen können. Sehen Sie es als realistisch an, zumindest ein vergleichbares Gehalt bei einer fachlichen Karriere zu erreichen?

Vielen Dank für Ihre Antwort!

Beste Grüße
Jens Ikmann

Sarah Lenger

Hallo Jannik,

vielen Dank für Ihre Fragen, die auf das Problem hinweisen, dass man sich als Absolvent bei der Entscheidung für den richtigen Beruf und Arbeitgeber oft vielen Ungewissheiten gegenübersieht. Dies sollte jedoch im Idealfall eine lösbare Aufgabe sein: Einfach aktiv auf Unternehmen zugehen und die richtigen Fragen stellen.

Zu Ihrer ersten Frage bezüglich des Kontakts während des Studiums: Wenn Sie Informatik studieren, ist – ohne den Studiengang im Detail zu kennen – davon auszugehen, dass die Theorie überwiegt und insbesondere der Bezug zur Wirtschaft fehlt. Während des Studiums bieten sich dennoch diverse Möglichkeiten mit Unternehmen in Kontakt zu treten: beispielsweise über Vorträge bzw. Praxisprojekte an Hochschulen oder auf Hochschulmessen. Viele Hochschulen bieten diese Karriereveranstaltungen an. Darüber hinaus laden viele Arbeitgeber direkt ins Unternehmen zu Karrieretagen, Bewerbertrainings und vielem mehr ein. Auch bei innobis bieten wir regelmäßig diese Gelegenheiten mit fachlichen Workshops oder Berufsfelderkundungen vor Ort. Uns ist es dabei wichtig, die Studierenden für den Erfahrungsaustausch mit den potenziellen zukünftigen Arbeitskollegen zusammen zu bringen. Es ist immer von Vorteil, sich im Unternehmen selbst einen Eindruck zu verschaffen. Hier erfahren die Studenten mehr über die Karrierewege der jetzigen Mitarbeiter und können auch in die Praxis reinschnuppern. Neben all den Plattformen für einen Erstkontakt sind natürlich Praktika und auch Abschlussarbeiten die ideale Möglichkeit, um herauszufinden, ob der Arbeitgeber und seine Ausrichtung zu einem passen und man später seine Karriere dort starten möchte. Der reibungslose Berufseinstieg gelingt so sehr gut, da man Aufgaben und neue Kollegen schon über einen längeren Zeitraum kennen gelernt hat. So lässt sich der erste Eindruck über ein persönliches Treffen oder über die Unternehmenswebseite und die dort dargestellte Unternehmenskultur manifestieren. Auf vielen Unternehmenshomepages ist mehr oder weniger detailliert von der Unternehmenskultur die Rede. Ob diese Werte auch tatsächlich gelebt werden, lässt sich am besten im persönlichen Austausch überprüfen.

Hierauf zielt sicher auch Ihre zweite Frage zum passenden Arbeitgeber ab. Es ist schwierig, sie ganz allgemein zu beantworten, da es hier natürlich zum großen Teil auf individuelle Präferenzen ankommt. Hinter dem Oberbegriff Unternehmenskultur verbergen sich viele kleinere Stellschrauben, die bestimmen, was einen Arbeitgeber attraktiv und passend für einen Bewerber macht. Einfacher wird die Auswahl für Sie, wenn Sie sich vorab überlegen, was Ihnen bei Ihrem zukünftigen Beruf und Arbeitgeber wichtig ist. Möchten Sie gerne alleine oder im Team arbeiten? Wie wichtig sind Ihnen Strukturen und Hierarchien? Wie möchten Sie sich weiterentwickeln? Was sollte ein Arbeitgeber Ihnen an Fortbildung und Benefits bieten? – um nur einige Beispiele zu nennen. Wenn Sie diese Fragen für sich beantwortet und im Idealfall durch verschiedene Praxiseindrücke mittels Praktika etc. verifiziert haben, erleichtert dies die
Vorauswahl erheblich. Zudem ist es heutzutage nur legitim, im Bewerbungsgespräch
derartige Themen offen anzusprechen und sozusagen den Spieß umzudrehen und als
Bewerber konkret zu fragen: Was können Sie mir bieten? Früher dominierten rein einseitig auf die Kriterien des Arbeitgebers ausgerichtete Auswahlprozesse. Heute geht die Entwicklung hin zu einem Matching-Prozess zwischen Bewerber und Unternehmen, der auf einem gegenseitigen Abgleich von Erwartungen beruht. Die spätere Zusammenarbeit lässt sich so auf eine gute Basis stellen und es gibt für beide Seiten keine Überraschungen.

Ich hoffe, ich konnte Ihren mit dieser Antwort weiterhelfen. Bei Rückfragen können Sie gerne auf mich zukommen. Falls Sie sich über aktuelle Termine zu unseren Karriereveranstaltungen informieren wollen, finden Sie hier alle Infos: https://www.innobis.de/aktuell...

Viele Grüße
Sarah Lenger

Sarah Lenger

Hallo Herr Stettner,

vielen Dank für Ihre Fragen, die auf das Problem hinweisen, dass man sich als Absolvent bei der Entscheidung für den richtigen Beruf und Arbeitgeber oft vielen Ungewissheiten gegenübersieht. Dies sollte jedoch im Idealfall eine lösbare Aufgabe sein: Einfach aktiv auf Unternehmen zugehen und die richtigen Fragen stellen.
Zu Ihrer ersten Frage bezüglich des Kontakts während des Studiums: Wenn Sie Informatik studieren, ist – ohne den Studiengang im Detail zu kennen – davon auszugehen, dass die Theorie überwiegt und insbesondere der Bezug zur Wirtschaft fehlt. Während des Studiums bieten sich dennoch diverse Möglichkeiten mit Unternehmen in Kontakt zu treten: beispielsweise über Vorträge bzw. Praxisprojekte an Hochschulen oder auf Hochschulmessen. Viele Hochschulen bieten diese Karriereveranstaltungen an. Darüber hinaus laden viele Arbeitgeber direkt ins Unternehmen zu Karrieretagen, Bewerbertrainings und vielem mehr ein. Auch bei innobis bieten wir regelmäßig diese Gelegenheiten mit fachlichen Workshops oder Berufsfelderkundungen vor Ort. Uns ist es dabei wichtig, die Studierenden für den Erfahrungsaustausch mit den potenziellen zukünftigen Arbeitskollegen zusammen zu bringen. Es ist immer von Vorteil, sich im Unternehmen selbst einen Eindruck zu verschaffen. Hier erfahren die Studenten mehr über die Karrierewege der jetzigen Mitarbeiter und können auch in die Praxis reinschnuppern. Neben all den Plattformen für einen Erstkontakt sind natürlich Praktika und auch Abschlussarbeiten die ideale Möglichkeit, um herauszufinden, ob der Arbeitgeber und seine Ausrichtung zu einem passen und man später seine Karriere dort starten möchte. Der reibungslose Berufseinstieg gelingt so sehr gut, da man Aufgaben und neue Kollegen schon über einen längeren Zeitraum kennen gelernt hat. So lässt sich der erste Eindruck über ein persönliches Treffen oder über die Unternehmenswebseite und die dort dargestellte Unternehmenskultur manifestieren. Auf vielen Unternehmenshomepages ist mehr oder weniger detailliert von der Unternehmenskultur die Rede. Ob diese Werte auch tatsächlich gelebt werden, lässt sich am besten im persönlichen Austausch überprüfen.

Hierauf zielt sicher auch Ihre zweite Frage zum passenden Arbeitgeber ab. Es ist schwierig, sie ganz allgemein zu beantworten, da es hier natürlich zum großen Teil auf individuelle Präferenzen ankommt. Hinter dem Oberbegriff Unternehmenskultur verbergen sich viele kleinere Stellschrauben, die bestimmen, was einen Arbeitgeber attraktiv und passend für einen Bewerber macht. Einfacher wird die Auswahl für Sie, wenn Sie sich vorab überlegen, was Ihnen bei Ihrem zukünftigen Beruf und Arbeitgeber wichtig ist. Möchten Sie gerne alleine oder im Team arbeiten? Wie wichtig sind Ihnen Strukturen und Hierarchien? Wie möchten Sie sich weiterentwickeln? Was sollte ein Arbeitgeber Ihnen an Fortbildung und Benefits bieten? – um nur einige Beispiele zu nennen. Wenn Sie diese Fragen für sich beantwortet und im Idealfall durch verschiedene Praxiseindrücke mittels Praktika etc. verifiziert haben, erleichtert dies die Vorauswahl erheblich. Zudem ist es heutzutage nur legitim, im Bewerbungsgespräch derartige Themen offen anzusprechen und sozusagen den Spieß umzudrehen und als
Bewerber konkret zu fragen: Was können Sie mir bieten? Früher dominierten rein einseitig auf die Kriterien des Arbeitgebers ausgerichtete Auswahlprozesse. Heute geht die Entwicklung hin zu einem Matching-Prozess zwischen Bewerber und Unternehmen, der auf einem gegenseitigen Abgleich von Erwartungen beruht. Die spätere Zusammenarbeit lässt sich so auf eine gute Basis stellen und es gibt für beide Seiten keine Überraschungen.

Ich hoffe, ich konnte Ihren mit dieser Antwort weiterhelfen. Bei Rückfragen können Sie gerne auf mich zukommen. Falls Sie sich über aktuelle Termine zu unseren Karriereveranstaltungen informieren wollen, finden Sie hier alle Infos: https://www.innobis.de/aktuell...

Viele Grüße
Sarah Lenger

Jannik Stettner

Hallo Frau Lenger,
ich starte bald in die letzte Phase meines Informatikstudiums. Bisher hatte ich noch nicht die Gelegenheit viel Praxiserfahrung zu sammeln. Daher hoffe ich, Sie können mir einige Tipps geben, wie ich in Kontakt mit möglichen Arbeitgebern komme. Folgende Fragen habe ich konkret:

Wie kann ich als Student einen realistischen Eindruck von einem Unternehmen gewinnen?

Wie finde ich heraus, welches Unternehmen am besten zu mir passt?

Schon jetzt vielen Dank für Ihre Antworten.

Viele Grüße
Jannik

Sarah Lenger

Liebe Leserinnen und Leser,

herzlich Willkommen im Karriereforum der Computerwoche.

In den nächsten zwei Wochen gebe ich Ihnen sehr gerne Einblick in die Anforderungen in der SAP-Beratung und -Entwicklung. Sie suchen den Berufseinstieg oder neue Karrierechancen? Haben Sie Fragen zum Bewerbungsprozess und Möglichkeiten der Weiterentwicklung? Gerne diskutiere ich diese Themen mit Ihnen auch speziell im Hinblick auf Chancen bei der innobis AG.

Ich freue mich auf Ihre Beiträge, Fragen und einen interessanten Austausch.

Beste Grüße aus Norderstedt

Sarah Lenger

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