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Tumblr

Kampfansage an Twitter und Facebook

03.08.2010
Von pte pte
Im stark umkämpften Markt der Social Communitys hat sich ein neuer Player eingeschaltet.
Weniger ist manchmal mehr, findet Tumblr (hier: das Dashboard).
Weniger ist manchmal mehr, findet Tumblr (hier: das Dashboard).

Die rasant wachsende Blogging-Seite Tumblr aus New York verbucht nach eigenen Angaben 25.000 neue Anmeldungen pro Tag. Das Konzept hinter dem drei Jahre alten Start-Up basiert hauptsächlich auf der einfachen Bedienbarkeit der Seite und der Möglichkeit, den persönlichen Blog individuell zu gestalten.

Tumblr sieht nach eigenen Angaben "Platz zwischen Twitter und Facebook". Laut einer Statistik der Web-Analysten von Quantcast konnte die Blogging-Seite seit Februar dieses Jahres ihre Page Views von rund 800 Millionen auf etwa 1,5 Milliarden fast verdoppeln. Derzeit zählt die Blogging-Seite rund 6,7 Millionen User, darunter auch immer mehr kommerzielle Nutzer wie "The New Yorker", "Rolling Stone", "Newsweek" oder National Public Radio (NPR). Sie erhoffen sich durch ihr Engagement auf der Blogging-Seite persönlichere Beziehungen mit den Usern aufbauen zu können, als es etwa mit Twitter oder Facebook möglich ist.

Bloggen: Individuell und überall

Die Idee von Tumblr ist es, Information so einfach als möglich in allen erdenklichen Formen bloggen zu können. Darüber hinaus bietet die Seite umfassende Personalisierungstools zur individuellen Gestaltung an. Bekannte Funktionen wie der "Like"- oder "Follow"-Button erhöhen das Interaktionspotenzial zwischen den Bloggern.

Neben der Personalisierung konzentriert sich das Modell von Tumblr laut "New York Times" besonders auf die einfache und ortsungebundene Handhabung. So können User, ähnlich wie bei Facebook und Twitter, auch mobil neue Einträge verfassen und andere Blogs konsumieren. Seit einigen Wochen ist Tumblr auch auf Deutsch verfügbar. (pte)