Jubiläumsausgabe 30 Jahre CW: Hier kostenlos lesen

Sascha Alexander ist Manager Marketing & Kommunikation bei der QUNIS GmbH, Neubeuern, die auf Beratung und Projekte in der Business Intelligence, Big Data und Advanced Analytics spezialisiert ist. Zuvor war der Autor als Director Communications bei den Marktforschungs- und Beratungsunternehmen BARC und PAC tätig. Als ehemaliger Redakteur der COMPUTERWOCHE sowie Gründer und Chefredakteur des Portals und Magazins für Finanzvorstände CFOWORLD verbindet ihn zudem eine lange gemeinsame Zeit mit IDG.
Seine Themenschwerpunkte sind: Business Intelligence, Data Warehousing, Datenmanagement, Big Data, Advanced Analytics und BI Organisation.
Seit drei Jahrzehnten berichtet die COMPUTERWOCHE über Informationstechnik und ihren Nutzen für Unternehmen, aber auch ihre gesellschaftliche Bedeutung. Mit 344.000 Fachlesern pro Woche (laut AWA) gilt sie im deutschsprachigen Raum als Meinungsmacher in Sachen IT - eine Institution gewissermaßen. Das wäre nicht möglich ohne unsere Leser - herzlichen Dank an Sie!

<media dbref="/imgserver/index.cfm?origid=17913&objType=images&origindex=pkimages&db=cwonline&update=0" align="right" />Doch bei aller Freude über das Erreichte möchten wir den Blick - wie Sie es von uns gewohnt sind - zugleich wieder in die Zukunft richten. So ist zwar Informationstechnik längst fester Bestandteil unseres Lebens geworden: kein Unternehmen, kein Privathaushalt, in dem sich der rasante Wandel zu einer immer vernetzteren Welt nicht niedergeschlagen hätte. Doch viele Experten glauben, dass wir erst am Anfang der Entwicklung stehen, mit ungeahnten Möglichkeiten, aber auch Probleme.

Wohin führt diese Reise? Wie werden sich Unternehmen und die tägliche Arbeit in einer zunehmend virtuellen Welt verändern? Welchen Platz wird der IT-Standort Deutschland in der globalisierten Wirtschaft einnehmen? Kurz: Welches sind die IT-Trends und Aufgaben der nächsten Jahre, auf die sich Industrie und Gesellschaft einstellen müssen? - Fragen, denen wir anlässlich unseres Geburtstags für Sie nachgegangen sind. Herausgekommen sind Beiträge prominenter Autoren, die aus ihrer ganz persönlichen Sicht ein aufregend neues, auch widersprüchliches Bild künftiger Entwicklungen in Forschung, Industrie, Wirtschaft und Gesellschaft zeichnen.

Die Beiträge der Jubiläumsausgabe 30 Jahre CW

<a target="_self" href="http://www.computerwoche.de/index.cfm?pageid=259&artid=69257&type=detail&category=343">Was die IT-Zukunft bringt</a>

<a target="_self" href="http://www.computerwoche.de/index.cfm?pageid=259&artid=69253&type=detail&category=343">Soziale Netze statt anonymes Internet</a>

<a target="_self" href="http://www.computerwoche.de/index.cfm?pageid=259&artid=69251&type=detail&category=343">Ohne Business keine IT-Innovationen</a>

<a target="_self" href="http://www.computerwoche.de/index.cfm?pageid=259&artid=69211&type=detail&category=343">IT 2034: winzig, aber nützlich</a>

<a target="_self" href="http://www.computerwoche.de/index.cfm?pageid=259&artid=69207&type=detail&category=343">Die IT steht erst am Anfang</a>

<a target="_self" href="http://www.computerwoche.de/index.cfm?pageid=259&artid=69258&type=detail&category=343">Was Kinder im Computerzeitalter brauchen</a>

<a target="_self" href="http://www.computerwoche.de/index.cfm?pageid=259&artid=69209&type=detail&category=343">Gute Forschung allein reicht nicht</a>

<a target="_self" href="http://www.computerwoche.de/index.cfm?pageid=259&artid=69213&type=detail&category=343">Keine Jahre mehr verschenken</a>

<a target="_self" href="http://www.computerwoche.de/index.cfm?pageid=259&artid=69260&type=detail&category=343" target="_blank">Wenn Unternehmen schwärmen</a>

<a target="_self" href="http://www.computerwoche.de/index.cfm?pageid=259&artid=69264&type=detail&category=343">Wie Wissen in das Unternehmen kommt</a>

Einigkeit herrscht aber darüber, dass sich in den kommenden Jahrzehnte die Art, wie wir mit IT leben und umgehen, massiv verändern wird. Computertechnik wird allgegenwärtig sein und uns als unsichtbarer intelligenter Helfer bei unserer täglichen Arbeit, aber auch in der Freizeit ständig begleiten - Fortschritte in der Datenübertragung, den Benutzeroberflächen und der Chipentwicklung machen dies möglich. Unternehmen werden, so die Prognosen, ihre starren Organisationsformen auflösen und in einem weitaus stärkeren Maß als heute virtuell über den Globus verteilt arbeiten. Zunehmend miteinander vernetzte Menschen werden künftig spontan und nach Bedarf Gemeinschaften im Cyberspace bilden und dort Wissen und Persönliches untereinander austauschen. Zumindest im professionellen Umfeld werden neue Techniken zudem immer mehr danach entwickelt werden, wie sie Anwendern strategisch nutzen können."Cool" zu sein, genügt nicht mehr.

Doch in die Begeisterung über die rasante technische Entwicklung mischen sich Stimmen, die zu Recht fragen, ob diese Zukunft für alle Beteiligten so rosig sein wird. Man denke nur an die Debatte über Deutschland als IT- und Forschungsstandort oder Schlagworte wie Offshore und Globalisierung. Es steht zu befürchten, dass wir an dieser schönen neuen Welt von morgen weniger mitgestalten können, als wir heute denken. Und sind wir überhaupt willens und in der Lage, alle technischen und gesellschaftlichen Herausforderungen, die solche Visionen mit sich bringen, zu bewältigen? Bekommen beispielsweise unsere Kinder, die in diese Zukunft hineinwachsen, das nötige intellektuelle und seelische Rüstzeug, um mit den tief greifenden Veränderungen zurechtkommen zu können?

Wir müssen uns darauf einstellen, dass die Zukunft uns viel abverlangen wird. Andererseits bergen die sich abzeichnenden IT-Entwicklungen große Chancen, auf neue Art und Weise miteinander zu kommunizieren - viel weniger beeinträchtigt durch Entfernungen und Grenzen. Wollen wir nicht einfach abwarten, was auf uns zukommt, sollten wir unser Glück in die eigene Hand nehmen: "Wir müssen die Zukunft selbst erfinden", resümiert Richard Lampman, Forschungschef von Hewlett-Packard. In diesem Sinne hoffen wir, dass die die hier zusammengetragenen Aus- und Einblicke neugierig darauf machen, wie wir in den nächsten 30 Jahren leben werden.