Web

Webseitenbaukasten

Jimdo bekommt 25 Millionen Dollar von Spectrum Equity

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Der Hamburger Webseitenbaukasten wird mit dem Abschluss einer neuen Finanzierungsrunde noch internationaler.

25 Millionen Dollar hat Jimdo einer Mitteilung zufolge von Spectrum Equity aus San Francisco bekommen, das damit erstmals in Deutschland investiert. Das Geld soll in Expansion und Produktentwicklung fließen. Jimdo wurde 2007 von drei Hamburger Jungs gegründet - mittlerweile wurden mit dem inzwischen in acht Sprachen verfügbaren Webseitenbaukasten weltweit mehr als 15 Millionen Webseiten erstellt und die Firma hat 200 Mitarbeiter und weitere Niederlassungen in San Francisco und Tokio. Besonders stolz ist Jimdo darauf, dass es 2013 als erster Webseitenbaukasten - international konkurriert man unter anderem mit Weebly aus Kalifornien und Wix aus Israel - eine native iOS-App und ein Jahr später auch ein Android-Pendant herausgebracht hat.

Haben gut Lachen: Die '3Founders' Christian Springub, Fridtjof Detzner und Matthias Henze
Haben gut Lachen: Die '3Founders' Christian Springub, Fridtjof Detzner und Matthias Henze
Foto: Jimdo

Zu den Beteiligungen von Spectrum gehör(t)en unter anderem Ancestry.com, Animoto, GrubHub, Lynda.com, Prezi oder SurveyMonkey. Die drei Jimdo-Gründer Christian Springub, Fridtjof Detzner und Matthias Henze halten nach eigenen Angaben aus einem Blogpost zu dem neuen Investment auch weiterhin den Mehrheitsanteil an Jimdo. "Unser Ziel ist es weiterhin, ein langfristiges und nachhaltig erfolgreiches Unternehmen mit einer starken Marke aufzubauen", schreibt das Trio. "Unser Fokus auf das Produkt und unsere Werte werden die gleichen bleiben, die wir auch damals schon zu Gründungszeiten auf dem alten Bauernhof hatten." Mit den 25 Millionen Dollar im Rücken freuten sich die Gründer aber auch darauf, nun größer zu denken und lang geplante Projekte umzusetzen (sowohl in Sachen Produkt als auch Positionierung).

Ben Spero, Managing Director von Spectrum, und sein VP John Connolly erhalten im Zuge der Beteiligung jeweils einen Sitz im Jimdo-Aufsichtsrat.

 

Hans

Bin sehr verwundert, dass ein so unausgereiftes System (obwohl es so lange auf dem Markt ist) so viel Geld bekommen hat. Eigentlich müsste man den Schrott komplett neu entwickeln, aber mit den vorhandenen Leute kann es gar nicht besser werden. Sorry das klingt hart aber wer das System jahrelang verfolgt und genutzt hat weiss alles nur halb fertig.

comments powered by Disqus