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Jigsaw steigt von PostgreSQL auf MySQL um

17.07.2006
Die Firma Jigsaw Data hat eine clevere Geschäftsidee und darum nun ein Skalierungsproblem.

Jigsaw betreibt für Vertriebler eine Online-Datenbank mit Kontaktinformationen von interessanten Ansprechpartnern in Firmen. Wer seine eigenen Kontakte beisteuert und pflegt, darf sie kostenlos nutzen - reine "Schmarotzer" müssen zahlen (siehe "Jigsaw erhält weitere zwölf Millionen Dollar"). Inzwischen enthält die Datenbank bereits 3,3 Millionen Geschäftskontakte in über 360.000 Unternehmen; die Site hat 100.000 registrierte Mitglieder und ist bei Alexa unter den 5000 meistbesuchten weltweit gelistet.

Um der steigenden Nutzerlast besser gerecht werden zu können, hat Jigsaw nun beschlossen, auf MySQL als Datenbank umzusteigen. "MySQL bietet uns die nötige Leistung und Flexibilität, um unseren Betrieb ohne große Kosten zu skalieren", erklärte Ed Komo, Jigsaws Vice President of Engineering. "Wir starten nächsten Monat eine neue Version unseres Jigsaw-Marktplatzes und sind zuversichtlich, dass unsere Infrastruktur den erwarteten Traffic-Anstieg verkraftet und gleichzeitig den Nutzern ein schnelleres und besseres Erlebnis ermöglicht."

Abgelöst wird bei Jigsaw mit PostgreSQL eine andere Open-Source-Datenbank. "MySQL ist die beste Datenbank für Web 2.0", behauptet Edwin de Souza, Director of Product Marketing der schwedischen Dual-License-Firma. "Diese neue Generation von Web-Diensten braucht eine kosteneffiziente Datenbank, die auf Erweiterbarkeit, höchste Leistung und exzellente Skalierbarkeit ausgelegt ist." (tc)