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SearchWiki

Jedem seine eigene Google-Suche

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Google hat "SearchWiki" gestartet. Damit kann der Nutzer Ergebnisse der Suchmaschine beeinflussen und individuelle Konfigurationen auch an andere weitergeben.

Allerdings ist SearchWiki vorerst nur auf der US-amerikanischen Suche von Google implementiert (wir können die Neuerung allerdings bislang noch nicht in Aktion entdecken). Wie die meisten "Mehrwertdienste" setzt das neue Tool voraus, dass man sich bei seinem Google-Konto anmeldet. Danach lassen sich von Google ausgegebene Resultate den eigenen Vorlieben entsprechend umsortieren, ganz aus der Ergebnisliste löschen sowie kommentieren. Außerdem kann man vom Standard-Google gar nicht berücksichtigte Seiten explizit hinzufügen. Bei einer erneuten Suche wird dann (Anmeldung vorausgesetzt) wieder das personalisierte Ergebnis angezeigt.

Eine öffentliche Kommentarseite gibt überdies Aufschluss darüber, welche Änderungen und Kommentare die gesamte Google-Nutzergemeinde für bestimmte Suchanfragen vornimmt.

"Wir waren schon immer der Auffassung, dass die beste Suchmaschine in der Lage sein muss, die individuellen Wünsche der Nutzer zu verstehen", sagt Jürgen Galler, Leiter des Produkt-Managements von Google. "SearchWiki setzt diesen Anspruch konsequent um." Der Grad der individuellen Anpassung werde damit weiter erhöht, so Galler weiter - schließlich wüssten die Nutzer selbst am besten, welche Suchergebnisse sie benötigten.

Wann SearchWiki auf google.de eingeführt wird, verrät Google weder in seinem offiziellen Blog noch in der deutschen Pressemitteilung.