IDC

Jede dritte Firma in Deutschland nutzt Social Media für Unternehmenszwecke

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Einer aktuellen Studie der Marktforschungsfirma IDC zufolge setzt jedes dritte Unternehmen in Deutschland Social Media wie Public Social Networks, Microblogging oder Communities für Unternehmenszwecke ein.

Innerhalb der nächsten zwei Jahre wird einer Mitteilung zufolge die Zahl der Betriebe, die mit Verbrauchern und Geschäftspartnern über soziale Medien interagieren wollen und ihren Mitarbeitern diese Funktionen auch für die interne Zusammenarbeit zur Verfügung stellen wollen, weiter steigen. IDC erwartet in den nächsten Jahren eine Vervierfachung des Marktvolumens bei Enterprise Social Software von knapp 33 Millionen Euro im laufenden Kalenderjahr auf mehr als 134 Millionen Euro 2017.

Als Nutzenaspekte von Social Media-Aktivitäten nannten die knapp 360 befragten Firmen und Organisationen demnach am häufigsten die Steigerung des Bekanntheitsgrads des eigenen Unternehmens und seiner Produkte. Aber auch das Erschließen von Umsatzpotential insbesondere mittels Public Social Networks und Customer Relationship Management sind wesentliche Gründe.

Die größte Hürde für den Einsatz von sozialen Medien liege in der Schwierigkeit, den Einfluss von Social Media-Aktivitäten auf die Geschäftsziele zu messen, schreibt IDC weiter. Viele Befragte führen demzufolge auch die Rechtfertigung für Social Media-Ausgaben und die fehlende Unterstützung des Senior Managements als wesentliche Herausforderungen an. Eine weitere wesentliche Herausforderung stellten begrenzte personelle Mittel (sprich Mitarbeiter mit entstprechenden Kenntnissen) in den Unternehmen dar.