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JDS Uniphase rutscht tiefer in die roten Zahlen

03.02.2006
Der kalifornische Glasfaserspezialist hat seinen Verlust im zweiten Geschäftsquartal 2005/6 trotz höherer Umsätze ausgeweitet.

Infolge hoher Sonderkosten kletterte das Nettodefizit von JDS Uniphase (JDSU) gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 41 auf 42,1 Millionen Dollar oder drei Cent je Aktie. Restrukturierungsaufwendungen und andere Einmaleffekte ausgeklammert, wies das Unternehmen aus San Josè ein Minus von 3,7 Millionen Dollar oder ein Break-Even je Aktie aus und entsprach damit laut Thomson First Call den Erwartungen der Analysten. Im Vorjahresquartal hatte JDSU einen Pro-forma-Verlust von 28,6 Millionen Dollar oder zwei Cent je Anteil verbucht.

Der Umsatz legte im Jahresvergleich von 180,5 auf 312,9 Millionen Dollar zu und lag leicht über dem Konsens der Wallstreet. Die Kalifornier profitierten dabei in erster Linie von den vorangegangenen Übernahmen. Der weltgrößte Hersteller von Glasfaserkomponenten hatte im September 2005 den Photonik-Experten Agility Communications übernommen. Vier Monate zuvor hatte JDSU außerdem den Anbieter von Test-Equipment Acterna erworben. Aus der Firma ging inzwischen der neue Geschäftsbereich Communications Test and Measurement hervor.

Nach Darstellung von CEO Kevin Kennedy dokumentierten die vorgelegten Zahlen - laut Kennedy erzielte JDSU im Berichtsquartal bei Umsatz und Ergebnis die besten Werte seit über vier Jahren - dass es mit dem Unternehmen nun wieder aufwärts gehe. Im laufenden Quartal rechnet das Management mit einem Umsatz zwischen 304 und 321 Millionen Dollar, was leicht oberhalb der Analystenprognosen liegt. (mb)