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Jbuilder 2006: Letztes Upgrade ohne Eclipse

07.09.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Borland bringt nächste Woche mit "Jbuilder 6" ein Upgrade seiner Java-Entwicklungsumgebung auf den Markt. Im Mittelpunkt der Neuerungen stehen laut Hersteller Peer-to-Peer-Funktionen für die Zusammenarbeit verteilter Entwicklerteams. Hierzu kündigte der Hersteller einen verteilten Code-Editor und verbundenes Debugging an. Ein effizienteres Arbeiten sollen erweiterte Funktionen für das Refactoring sowie verbesserte Optionen für die Suche im Quellcode und zur Fehlernavigation bewirken. Jbuilder 2006 unterstützt nun die Web-Services-Standards der Java 2 Enterprise Edition 1.4 (J2EE) sowie die aktuellen Versionen der Applikations-Server "Jboss 4.0.x" und "Jboss 3.2" sowie "Tomcat 5.5.9" und "Tomcat 4.2". Laut einer strategischen Entscheidung des neuen Borland-Managements werden künftige Versionen der Entwicklungsumgebung auf der quelloffenen Eclipse-Plattform basieren. So soll im ersten Halbjahr 2006 ein erstes entsprechendes Release verfügbar sein, das derzeit unter dem Codenamen "Peloton" entsteht. (as)