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Japanische Chipriesen entwickeln gemeinsam

12.07.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die sechs großen japanischen Mischkonzerne Fujitsu, Hitachi, Matsushita Electric Industrial, Mitsubishi Electric, NEC sowie Toshiba, allesamt auch im Halbleitergeschäft aktiv, haben ein Gemeinschaftsunternehmen für das Design kommender Chipgenerationen gegründet. Das Joint Venture trägt den Namen Aspla (kurz für Advanced Sytem-on-Chip Platform) und hat seinen Sitz in Tokio. Jede Gründerfirma steuert zunächst 150 Millionen Yen bei, das sind umgerechnet 1,3 Millionen Dollar. Für die gemeinsame Entwicklung wollen die Konzerne zudem jährlich je zehn Milliarden Yen locker. Aspla startet am kommenden Dienstag mit 150 Mitarbeitern. Kleinere Geldbeträge steuern außerdem noch Oki, Rohm, Sanyo, Sharp und Sony bei, die sich aber nicht an der gemeinschaftlichen Forschung beteiligen. (tc)