Editorial aus CIO-Magazin 11/2012

IT – wertvoller als die Auto-Industrie

Horst Ellermann ist Herausgeber des CIO-Magazins.
Die neue November-Ausgabe des CIO-Magazins ist erschienen. Welche Schwerpunktthemen Sie im aktuellen Heft finden, verrät Ihnen CIO-Chefredakteur Horst Ellermann.
CIO-Chefredakteur Horst Ellermann.
CIO-Chefredakteur Horst Ellermann.
Foto: Joachim Wendler

Der nationale IT-Gipfel interessiere keinen CIO, sprach Rolf Röwekamp, stellvertretend für alle in der CIO-Redaktion, die nutzwertige Themen bevorzugen. Wäre aber schön, wenn doch, entgegneten die Visionäre, die ihren Arztbesuch verpasst haben. Immerhin interessieren sich selten so viele namhafte Politiker für IT wie am 13. November in Essen. Wo kann die IT-Branche besser ins öffentliche Bewusstsein rücken, dass sie sogar der Autoindustrie in puncto Wertschöpfung überlegen ist? Es wäre verschenkt, wenn CIOs die Bedeutung von "Applied IT" für Deutschland bei dieser Gelegenheit nicht betonen, findet auch Tom Endres, Sprecher des CIO-Verbands "Voice". Und so gelangte der Nationale IT-Gipfel im siebten Jahr seines Bestehens erstmals auf die Titelseite des CIO-Magazins. Freunde des Nutzwerts mögen sich in diesem Heft auf andere Artikel stürzen.

Da ist zum Beispiel der Bericht von Bernd Kuntze, CIO bei Haas Food Equipment. Kuntze erklärt, wie er die Dropbox verboten hat und dabei dem Zorn der Anwender standhielt. Dazu sei erwähnt, dass unsere Kollegen von der Computerwoche eine Dropbox-Alternative entdeckt haben, die deutschen Datenschutzregeln entspricht und Firmen eine sichere Nutzung garantiert. Wer das testen möchte, bitte auf Seite 66 im CIO-Magazin nachlesen.

Nutzwertig ist auch der Artikel über Sönke Björn Vetsch von der Börse Stuttgart. Der CIO hat die japanische Methode zur Qualitätssicherung Kanban mit ITIL gekreuzt. Heraus kam "Kanbil". Vetsch wollte eigentlich schon auf der "Inkop" in Tallinn anderen CIOs über diesen Weg berichten, musste dann aber doch kurzfristig absagen. Nichtdestotrotz gibt er gern genauer Auskunft. Kontakt über die Redaktion.

Letzter Hinweis auf Nutzwert: Vielleicht müssen wir aufgrund von "Bring Your Own Device" doch nicht alle Standardisierungsversuche der vergangenen Jahre über den Haufen werfen. IDC will Hinweise gefunden haben, dass die Begehren von Managern nachlassen, extravagante Privatgeräte in die Firma zu schleusen. Darauf wetten würden wir allerdings nicht.

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