IT-Service-Management steht hoch im Kurs

29.09.2008
Anwender erhoffen sich von Standardisierung Einsparungen und mehr Effizienz.

Ein konsequentes IT-Service-Management steht einer Umfrage der Beratungsfirma Exagon zufolge bei vielen Anwendern hoch im Kurs: Für jedes vierte Unternehmen hat das Thema eine sehr hohe und für 45 Prozent immerhin eine hohe Priorität.

Entscheidend ist dabei die Standardisierung der IT-Prozesse. Für 63 Prozent der Befragten steht sie im Mittelpunkt der Veränderungsbemühungen, für 31 Prozent gilt sie zumindest als elementarer Bestandteil der vorgesehenen Maßnahmen. Die Abläufe anhand von Leistungskriterien zu standardisieren bietet handfeste Vorteile, begründet Joachim Fremmer, Geschäftsführer von Exagon: "Die Effizienz- und Ersparnispotenziale sind enorm - etwa durch eine höhere Automatisierung, einen rationelleren Einsatz von personellen Ressourcen und eine geringere Fehlerquote."

Ähnliche Erwartungen brachten die befragten Anwender zum Ausdruck: Jeder zweite IT-Verantwortliche beziffert die möglichen Verbesserungen durch IT-Service-Management mit mindestens 25 Prozent, ein Drittel sogar auf mehr als 30 Prozent. Unternehmen, die mit Verbesserungen von zehn Prozent oder weniger rechnen, machen dagegen nur ein Sechstel der Befragten aus.

An Beliebtheit hat das Thema allerdings nicht gewonnen. "Das liegt wahrscheinlich daran, dass die Verantwortlichen trotz der hohen Qualität keine besondere Anerkennung in diesem Bereich bekommen", vermutet Fremmer. IT-Service-Management sei eben ein sehr pragmatischer Ansatz.(sp)

Wie hoch schätzen Sie die Optimierungspotenziale im IT-Service-Management?
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