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Investment-Verlust zehrt Microsofts Gewinn auf

20.07.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Microsoft hat gestern die Bilanz für das vierte Quartal seines Fiskaljahres vorgelegt. In seinem traditionell schwächsten Dreimonatszeitraum weist der Redmonder Konzern einen Nettogewinn von 66 Millionen Dollar oder einem Cent pro Aktie aus. Belastet wurde die Zahl unterm Strich allerdings durch den zuvor angekündigten Investment-Verlust in Höhe von 2,6 Milliarden Dollar (Computerwoche online berichtete). Diesen nicht eingerechnet betrug der Quartalsgewinn 2,4 Milliarden Dollar oder 44 Cent pro Aktie, einen Cent über den Erwartungen der Analysten. Der Quartalsumsatz belief sich auf 6,58 Milliarden Dollar nach 5,8 Milliarden Dollar.

Für das gesamte Geschäftsjahr ergibt sich auf Basis von 25,3 Milliarden Dollar Umsatz ein Profit von 11,72 Milliarden Dollar oder 1,32 Dollar pro Aktie nach 22,96 Milliarden Dollar und 11,01 Milliarden Dollar oder 1,70 Dollar je Anteilschein im vorhergehenden Geschäftsjahr. Für das begonnene erste Quartal des Geschäftsjahres 2001/02 erwartet Microsoft sechs bis 6,2 Milliarden Dollar Umsatz und einen Gewinn zwischen 39 und 40 Cent pro Aktie. Über das komplette Jahr hinweg rechnet die Gates-Company mit 28,8 bis 29,5 Milliarden Dollar Umsatz und 1,91 bis 1,95 Dollar Gewinn je Anteilschein. Diese Prognose liegt geringfügig über der im vergangenen April veröffentlichten. Voraussetzung ist laut Finanzchef John Connors allerdings, dass sich die gesamtwirtschaftliche Lage nicht signifikant verschlechtert.