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Intershops liquide Mittel schwinden weiter

15.02.2007
Die Intershop Communications AG, Anbieter von E-Commerce-Software aus Jena, hat Zahlen zum vierten Quartal und Gesamtjahr 2006 vorgelegt.

Der Nettoverlust für das letzte Jahresviertel betrug 2,4 Millionen Euro oder elf Cent pro Aktie nach einem Fehlbetrag von 0,2 Millionen Euro oder einem Cent je Anteilschein in der vergleichbaren Vorjahreszeit. Den Jahresverlust verdoppelte das Unternehmen gleich von 3,4 Millionen Euro oder 18 Cent pro Aktie im Jahr 2005 auf aktuell 6,8 Millionen Euro oder 36 Cent je Anteilschein.

Immerhin konnten die Jenaer beim Umsatz ein wenig zulegen, und zwar im Jahresvergleich für das vierte Quartal von 5,3 auf 5,5 Millionen Euro und im Gesamtjahr von 17,8 auf 19,8 Millionen Euro. Die Lizenzerlöse für das vierte Quartal betrugen eine Million Euro nach 1,6 Millionen Euro in der Vorjahreszeit.

Leider stiegen auch die Gesamtbetriebskosten - für das Q4 beliefen sie sich auf 7,9 Millionen Euro (Vorjahresquartal: 4,6 Millionen Euro) und für 2006 auf 26,1 Millionen Euro (2005: 20 Millionen Euro).

In der Folge sank die Gesamtliquidität von 13,5 Millionen Euro zu Ende 2005 auf nur mehr 11,2 Millionen Euro zu Ende 2006. Darin sind lediglich noch 3,6 Millionen Euro frei verfügbare liquide Mittel enthalten (31. Dezember 2005: 7,3 Millionen Euro).

Dessen ungeachtet übt sich Intershop in Optimismus und erwartet "angesichts der positiven Marktprognosen zur Entwicklung des Online-Handels" für das laufende Jahr eine deutliche Umsatzsteigerung, ein positives Nettoergebnis und einen positiven Cash-Flow. (tc)