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Internet - es geht kaum noch ohne

19.10.2007
Von pte pte
Das Internet hat sich als Alltagsmedium in weiten Teilen der Gesellschaft bereits fest etabliert.

Zu diesem (wenig überraschenden) Ergebnis kamen Forscher des Instituts für Demoskopie Allensbach in der aktuellen Allensbacher Computer- und Technik-Analyse (ACTA) für das Jahr 2007. Laut der durchgeführten Untersuchung stieg die Zahl der Internetnutzer in Deutschland gegenüber dem Vorjahr um sechs Prozent auf insgesamt 35,8 Millionen an. 19,3 Millionen Bundesbürger nutzen das Internet sogar täglich.

Die Studie belegt weiters den wachsenden Stellenwert des Internets als Informationsquelle. Auch der Bundesverband für Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) bestätigt diesen Trend. "Wir beobachten in Deutschland konstant das Besucherverhalten auf den zwanzig größten Nachrichtenportalen", berichtet Stephan Kahl, Pressesprecher Public Sector & Neue Märkte bei Bitkom, im Gespräch mit pressetext. Zu beachten sei hier jedoch, dass besonders tagesaktuelle Informationen weiterhin bevorzugt aus klassischen Medien bezogen werden. "Das Internet etabliert sich immer stärker als vierte Quelle für Nachrichten", erklärt Kahl weiter. Nachrichtenmedium Nummer Eins bleibe aber weiterhin das Fernsehen, gefolgt von Zeitung und Radio. Dies belegt auch die ACTA-Studie: Nur 32 Prozent der Befragten gaben an, dass Computer und Internet für ihre tägliche Nachrichteninformation unverzichtbar seien.

Besonders eindeutige Ergebnisse lieferte die von den Allensbacher Marktforschern durchgeführte Studie bei der Befragung der jüngeren Generation. In der Altersgruppe der 20- bis 29-Jährigen liest etwa ein knappes Drittel keine Zeitung mehr und holt sich die gewünschten Informationen ausschließlich aus dem Netz und dem Fernsehen. Wie stark das Internet in diesem Bereich gegenüber anderen Medien aufholen konnte, verdeutlicht der Vergleich mit den Zahlen von 2004: Damals gab etwa noch ein Fünftel der befragten Personen dieser Altersgruppe an, keine Zeitung zu lesen. Für die aktuell vorliegende ACTA-Studie wurden zwischen Januar und August dieses Jahres 10.369 Personen im Alter von 14 bis 64 Jahren zu ihrem Informationsverhalten und zur Technologienutzung befragt. (pte)