IDF

Intel will mit neuen "Quark"-Chips in Wearables

11.09.2013
Der weltgrößte Chipkonzern Intel, der bisher im boomenden Smartphone-Markt kaum zum Zuge kam, will frühzeitig das Geschäft mit Minigeräten wie Datenbrillen und Computeruhren besetzen.
Die Intel-Zentrale in Santa Clara, Kalifornien
Die Intel-Zentrale in Santa Clara, Kalifornien
Foto: Intel

Dafür kündigte Intel am Mittwoch einen extrem sparsamen Chip mit dem Namen "Quark" an. Er solle einen Alltag mit Unmengen kleiner vernetzter Geräte ermöglichen, erläuterte Intel-Managerin Renee James bei der hauseigenen Konferenz IDF in San Francisco.

"Quark ist das Kleinste, was wir jemals gebaut haben", sagte James unserer US-Schwesterzeitschrift "Computerworld". Bei Smartphones und Tablets zog Intel bisher den Kürzeren gegen Prozessoren auf Basis von Technologie des britischen Chip-Entwicklers ARM, die als besonders stromsparend gelten.

Zugleich strengt sich Intel an, sein Prozessoren-Angebot effizienter zu machen. In den nächsten Tagen wird der erste Chip für mobile Geräte auf Basis der 22-Nanometer-Technologie mit dem Namen "Bay Trail" vorgestellt. Zudem kündigte Konzernchef Brian Krzanich "Broadwell"-Prozessoren an, die noch in diesem Jahr in Serie mit Strukturbreiten von 14 Nanometer produziert werden sollen. Das Verfahren erlaubt Leistungsgewinne bei niedrigerem Stromverbrauch. (dpa/tc)