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Intel schließt seine Streaming-Sparte

15.02.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Auf Grund zu starken Konkurrenzdrucks hat sich Halbleitergigant Intel entschlossen, nach nur neun Monaten seinen Geschäftsbereich Internet Media Services (IMS) zum zweiten Quartal dieses Jahres wieder zu schließen. Alison Pugh, Vertriebs- und Marketing-Frau bei IMS für Europa, den Mittleren Osten und Afrika (EMEA), erklärte, es gebe in diesem Bereich "eine Menge Wettbewerber, aber kaum Wachstum bei der Kundenbasis". Das aktuelle Dotcom-Sterben habe dazu geführt, das weniger Unterhaltungsanbieter als erwartet dauerhafte Geschäftsmodelle etabliert hätten. Es gebe für Intel in diesem Bereich einfach keinen Markt. Prominente IMS-Kunden, darunter Quokka Sports, müssen sich also auf die Suche nach einem neuen Dienstleister begeben.