Internetkriminalität

Intel offensichtlich Opfer einer Cyberattacke

Jan-Bernd Meyer betreut als leitender Redakteur Sonderpublikationen und -projekte der COMPUTERWOCHE. Auch für die im Auftrag der Deutschen Messe AG publizierten "CeBIT News" ist Meyer zuständig. Inhaltlich betreut er darüber hinaus Hardware- und Green-IT- bzw. Nachhaltigkeitsthemen sowie alles was mit politischen Hintergründen in der ITK-Szene zu tun hat.   
Der Prozessorhersteller Intel hat in seinem Geschäftsbericht dokumentiert, dass das Unternehmen im Januar 2010 Opfer einer ausgeklügelten Cyberattacke geworden ist.

Im gleichen Zeitraum war bekannt geworden, dass auch Google von chinesischen Hackern angegriffen worden war. Es ist aber nicht klar, zitiert das "Wall Street Journal" Intel-Sprecher Chuck Mulloy, ob es zwischen den Vorfällen einen Zusammenhang gibt. Es sei zudem noch nicht klar, ob der Hackerangriff erfolgreich war.

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"Wir haben bislang keine Kenntnisse darüber, ob durch den Angriff in unserem Computersystem Schäden angerichtet oder ob Know-how abgezogen wurde", zitiert das Blatt den Intel-Sprecher.

Ermittler aus den USA untersuchen momentan kürzlich erfolgte Angriffe auf Computersysteme von Google und von bis zu 33 weiteren Firmen. Im Zusammenhang mit der Hackerattacke auf Goggle hatten auch Juniper Networks und Adobe Systems gesagt, sie seien ebenfalls Opfer des gleichen Cyber-Angriffs geworden. (jm)