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Infineon legt neun Standorte zusammen

09.10.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der angeschlagene Chip-Hersteller Infineon will den Bau seiner neuen Konzernzentrale in Neubiberg bei München zur Bündelung seiner Kräfte nutzen. Nach deren Fertigstellung im Spätsommer 2003 könnten dort etwa 7.000 Mitarbeiter aus neun Münchner Standorten zusammengefasst werden, teilte eine Unternehmenssprecherin mit. "Wir wollen effizientere Arbeitsstrukturen schaffen und den Wissensaustausch fördern." Auch ließen sich dadurch die bisherigen Mietkosten deutlich senken. Die Zusammenlegung der Standorte würden jedoch keine zusätzlichen Arbeitsplätze kosten, betonte sie. Die Finanzierung des rund 500 Millionen Euro teuren Neubaus werde von der Projektgesellschaft MoTo übernommen und sei daher für Infineon als Mieter investitionsneutral, sagte die Sprecherin weiter.