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Immer mehr Firmen verordnen den Internet Explorer

19.05.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Laut einer aktuellen Studie der Marktforscher von Zona Research ist der "Internet Explorer" von Microsoft inzwischen mit einem Anteil von 59 Prozent der dominierende Browser auf US-Firmenrechnern. Im Oktober 1998 hatte der konkurrierende "Communicator" von Netscape noch einen Vorsprung von 20 Prozentpunkten gegenüber dem Produkt der Gates-Company. Laut Zona sind vor allem Vorgaben der Arbeitgeber Grund für den Umschwung: Immer mehr Unternehmen legen ihre Angestellten auf einen bestimmten Browser fest. 62 Prozent der restriktiven Arbeitgeber verordneten ihren Mitarbeitern den Internet Explorer.

Auch bei der Beschränkung des Web-Zugangs sind die US-Companies wenig zimperlich. Ein Drittel der Befragten gab an, ihre Firma erlaube lediglich den Zugriff auf zuvor ausgewählte Sites. 20 Prozent filtern den Zugang abhängig von der Funktion ihrer Angestellten. Weitere Kriterien für Blockaden: Die Dateigröße (18 Prozent) und die tägliche Online-Zeit (13 Prozent).