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IETF: Instant Messaging ohne AOL

07.08.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die für die technischen Standards des Internet zuständige Internet Engineering Taskforce (IETF) hat drei von zehn Vorschlägen für eine künftige Instant-Messaging-(IM-)Plattform in die nähere Auswahl genommen. Dabei entschieden sich die Experten für die Entwürfe von Cisco, Microsoft sowie Fujitsu. Außen vor blieb die Technik von America Online (AOL), das mit "AOL Instant Messenger" (AIM) und "ICQ" die zwei populärsten IM-Netze betreibt. Der Online-Riese hatte in der Vergangenheit immer wieder versucht, die Benutzer konkurrierender Produkte aus seinen Netzen auszuschließen. Erst in letzter Minute konnte sich der Konzern im vergangenen

Juni dazu durchringen, der IETF ein offeneres Protokoll anzubieten, das Interoperabilität mit anderen IM-Produkten vorsieht (Computerwoche.de berichtete).