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IDF Europe: Intel und FSC kooperieren bei Telco-Servern

28.05.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Halbleiterkonzern Intel hat auf seiner Entwicklerveranstaltung IDF (Intel Developer Forum) Europe in München eine Kooperation mit Fujitsu-Siemens Computers (FSC) angekündigt. Beide Unternehmen wollen demnach bei der Entwicklung von Telecom- und anderen Server-Plattformen kooperieren. Ziel der Zusammenarbeit sind hoch verfügbare Systeme im "Five-Nines"-Bereich (99,999 Prozent Verfügbarkeit). FSC wird unter anderem seine Telco-Middleware RTP (Resilient Telco Platform) auf Intel-basierten Carrier-Grade-Servern - "Primergy" unter Linux, "Primecluster" mit verteilten Datenbanken - anbieten.

Intel nutzt das Münchner IDF außerdem zur Vorstellung eines Compact-PCI-kompatiblen Bladeservers. Das Server-Blade "ZT 5524" ist mit zwei Strom sparenden Pentium-III-Prozessoren und zwei Gigabit-Ethernet-Ports bestückt. Ergänzend gibt es das "ZT 4901 I/O Mezzanine" für zusätzliche Fibre-Channel-Connectivity sowie das Chassis "ZT 5085/5088". Letzteres bezeichnet Intel als "Converged Network Platform", die sowohl Prozessorkarte für Rechenleistung als auch Netzinterfaces für Bandbreite beherbergen kann. Blades und Chassis sind kompatibel zum neuesten Compact-PCI-Standard PICMG 2.16. Dieser erlaubt für die Kommunikation zwischen den Karten innerhalb eines Chassis sowohl Compact PCI als auf Ethernet. (tc)