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IDC erhöht Wachstumsprognose für den weltweiten PC-Markt

05.09.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Wegen des Notebook-Booms und der einsetzenden Ablösung von alter Hardware in Unternehmen hat IDC nun seine Absatzprognose für den weltweiten PC-Markt angehoben. Die Marktforschungsgesellschaft aus Framingham, Massachusetts, erwartet jetzt, dass 2003 mit 148,2 Millionen Geräten rund 8,4 Prozent mehr Rechner verkauft werden als im vergangenen Jahr. Im Juni hatten die Auguren lediglich einen Zuwachs von 6,3 Prozent auf 145,2 Millionen Stück in Aussicht gestellt. Zu den PCs zählt IDC neben herkömmlichen Desktop-Geräten und Notebooks auch kleine Server zu einem Preis von unter 25.000 Dollar.

Die Marktforscher begründen ihre optimistische Prognose primär mit dem kräftigen Wachstum im Notebook-Markt. Wie IDC vor kurzem bekannt gab, stiegen die Verkaufszahlen für mobile Rechner im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 22,4 Prozent (Computerwoche online berichtete). Daneben gebe es deutliche Signale dafür, dass Unternehmen damit anfangen, ihren PC-Bestand zu aktualisieren und die Tischgeräte immer häufiger gegen Laptops eintauschen.

Für 2004 erwarten die Analysten nun einen Absatz von 163,3 Millionen PCs, im Jahr 2007 soll erstmals die Markte von 200 Millionen verkauften Rechnern überschritten werden. Dabei soll das Wachstum mit 10,2 Prozent im kommenden Jahr wieder zweistellig ausfallen. Für die darauffolgenden Jahre erwartet IDC, dass die Steigerungsraten mit 8,8 Prozent (2005), 7,2 Prozent (2006) und 7,4 Prozent (2007) wieder niedriger ausfallen. (mb)