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IDC erhöht Prognose für den weltweiten PC-Markt 2004

28.09.2004

Das Marktforschungsunternehmen IDC hat seine Absatzprognosen für den weltweiten PC-Markt erneut nach oben korrigiert. Die Analysten erwarten in diesem Jahr statt dem bislang prognostizierten Wachstum von 13,5 Prozent (Computerwoche.de berichtete) eine Steigerung von 14,2 Prozent. Insgesamt, so die Schätzung, werden 2004 über 176,5 Millionen Rechner verkauft.

Während die PC-Nachfrage von Privatkunden allmählich abflaut, zögen nun die Unternehmenskäufe deutlich an, begründen die Marktforscher ihren Optimismus. Allein im zweiten Quartal sei der Absatz in den Unternehmen um 17,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen, so IDC. Die PC-Einkäufe von Privatkunden hätten zwar noch den Erwartungen entsprochen, das Wachstum werde jedoch in der zweiten Hälfte 2004 auf neun Prozent zurückfallen, verglichen mit einem Zuwachs um fast 20 Prozent in der Vorjahresperiode. 2005 werde im Consumer-Segment gerade einmal ein Absatzplus von 8,7 Prozent verzeichnet werden, prognostiziert IDC. Insgesamt rechnen die Auguren im kommenden Jahr mit einem Wachstum um 10,5 Prozent auf weltweit 195 Millionen verkauften PCs. Für die darauf folgenden Jahre gehen die Auguren nur noch von Zuwächsen im einstelligen Bereich aus.

Die Anbieter müssten bei den Prognosen auf die regionalen Unterschiede achten, so IDC-Analystin Loren Loverde: In den USA hätten die anfängliche Marktsättigung sowie politische und wirtschaftliche Unsicherheit bereits im zweiten Quartal 2004 als Bremser für die Privatverkäufe gewirkt, während der Unternehmensmarkt weiterhin stabil geblieben sei. In der restlichen Welt hätte man dagegen ein breites Wachstum registriert. Diese insbesondere in Westeuropa werde dieser Trend dank der Konjunkturerholung und des starken Euros voraussichtlich anhalten. (mb)