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IBM baut Softwareangebot aus und bringt neue Services

21.04.2004

IBM hat für die "Shark"-Speicher eine Replikationssoftware entwickelt, die den Datentransfer über größere Distanzen beschleunigt. "Totalstorage Global Mirror" nutzt einen asynchronen Peer-zu-Peer-Modus für die Datenkopien, die per Fibre Channel bis zu 180 Meilen transferiert werden. Die Lösung soll bis zu 23.000 I/Os in der Sekunde bewältigen. Global Mirror ist Teil der "Resilience"-Softwarefamilie, die derzeit aus Programmen wie "Flashcopy", Peer-to-Peer Remote Copy" sowie Parallel-Sysplex-Software für geographisch verteilte Server besteht. IBMs synchrone Peer-to-Peer-Lösung für Datenkopien zu entfernten Standorten nennt sich "Metro Mirror". Damit lässt sich ebenfalls eine Distanz von 180 Meilen überbrücken. Der Benutzer kann zwischen einer synchronen oder halb-synchronen Reproduktion wählen. Beide Programme sollen ab Mai zum Preis von 23.000 Dollar zu haben sein.

Speziell für kleinere Unternehmen ist IBMs neuer Service gedacht, der gegen Viren und Spam-Nachrichten schützen soll. Dazu hat Big Blue ein Programmpaket für Desktop-Management-Services entwickelt, das auf einem zentralen Rechner beim Anwender abgelegt ist. Der Service überwacht das Netz des Kunden, die Backup-Images, scannt Dateien und entdeckt Viren. Zudem werden Patches und Software-Updates bereitgestellt. Big Blue verlangt für die Dienstleistung in den USA pro Monat 40 Dollar je User. (kk)