WSJ

HTC will Smartphone-Produktion auslagern

23.10.2013
Der taiwanische Smartphone-Hersteller HTC prüft derzeit offenbar die Option, seine Produktion an Auftragsfertiger wie Foxconn abzugeben. Bisher wurden die Geräte in eigenen Fabriken hergestellt.
HTC-CEO Peter Chou
HTC-CEO Peter Chou
Foto: HTC

Auch das One konnte dem angeschlagenen Smartphone-Hersteller HTC keine dauerhaft schwarzen Zahlen bescheren - im dritten Jahresquartal musste HTC zum ersten Mal in der Firmengeschichte Verlust verbuchen. Um den Abwärtstrend aufzuhalten, schließt das Unternehmen derzeit wohl auch etwas radikalere Strategien nicht mehr aus. Nach dem Verkauf der Anteile an der Beats-Audio-Marke soll nun möglicherweise auch die Produktion der eigenen Smartphones an Auftragsfertiger abgegeben werden. Einem Bericht des Wall Street Journal zufolge ist man dazu bereits an Verantwortliche von Foxconn und Wistron herangetreten. Bisher stellte HTC seine Smartphones stets in eigenen Fabriken her.

Erst am Montag wurde bekannt, dass Firmenchef Peter Chou einige Verantwortungsbereiche abtreten wird, um sich verstärkt selbst um Umstrukturierung und Produkt-Innovation des Konzerns kümmern zu können. Gegenüber der Financial Times erwähnte er, dass sich auch nach der Bruchlandung des HTC Flyer ein wegweisendes neues Tablet in der Entwicklung befinde. Auch eine Smartwatch gehört zu den Geräten, die man vom Hersteller in Zukunft erwarten kann. Wie Bloomberg erfahren haben will, soll sich der Release einer solchen Uhr mit Android-Betriebssystem allerdings noch bis ins zweite Halbjahr 2014 verzögern.

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