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HP präsentiert neuen Unix-Server

28.11.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Hewlett-Packard stellt heute mit dem "L3000" das leistungsfähigste Gerät seiner unteren Unix-Midrange-Familie "L-Class" vor. Es handelt sich dabei um eine Vier-Wege-SMP-Maschine (Symmetrical Multiprocessing) mit hauseigenen "PA-RISC-8600"-Prozessoren und logischer Partitionierung. Laut Marketing-Manager Terry Walden erreicht das System eine Leistung von 34.200 TPM und ist damit 30 Prozent schneller als die Konkurrenz von Sun sowie 15 Prozent schneller als Compaqs Maschinen. Auch als Webserver sei der L3000 mit einem SPECWeb-Resultat von 3835 op/s "doppelt so schnell wie der nächste Verfolger".

Für den L3000 bietet der Hersteller auch das bislang nur für die Highend-"Superdomes" verfügbare Preismodell "Utility Computing" an. Dahinter verbirgt sich die Möglichkeit, bei Bedarf zusätzliche Prozessoren zu- und hinterher auch wieder abzuschalten - interessant beispielsweise für E-Tailer, die nur für´s Weihnachtsgeschäft Extrakapazität benötigen. Für die L-Klasse soll es Utility Computing ab dem ersten Quartal 2001 geben, erklärte Walden. Für die darüber angesiedelte "N-Class" werde das Verfahren zeitgleich eingeführt, aber erst mit dem nächsten CPU-Upgrade auf den "PA-8700" aktiv vermarktet.