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HP macht sein Unix fit fürs Internet

09.06.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Hewlett-Packard (HP) bringt in der kommenden Woche das neue Release "11i" des hauseigenen Unix-Derivats HP-UX heraus. Bei der Weiterentwicklung hat der Hersteller den Schwerpunkt auf Internet-Unterstützung (bislang eher "konservativ") und System-Management gelegt. So können UX-11i-Anwender künftig in vollem Umfang LDAP-Verzeichnisdienste (Lightweight Directory Access Protocol) nutzen und eine ganze Reihe populärer Web- und Application-Server integrieren. Statt des bisher proprietären Storage-Managements "LVM" (Logical Volume Management System) befinden sich künftig die Tools von Veritas im Lieferumfang. Auch in puncto Skalierbarkeit hat sich allerhand getan: UX unterstützt laut "Computergram" nun bis zu 256 CPUs; zusätzliche Prozessoren lassen sich dabei im laufenden Betrieb hinzufügen. Je zwei 128-Wege-Subsysteme

lassen sich zwecks Performance-Balancing clustern, und die Boot-Zeit des Betriebssystems konnte laut Marketing Director Ram Appalaju um 70 Prozent reduziert werden.