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HP macht Compaq-Fabrik dicht

01.07.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Computerkonzern Hewlett-Packard (HP) will bis Oktober eine mit der Compaq-Übernahme erworbene Produktionsstätte für PCs, Server und "Ipaq"-Handhelds schließen. Bei der Fabrik in Swedesboro, New Jersey, handelt es sich um die kleinste von vier Einrichtungen in den USA zur Abwicklung von Online-Aufträgen, die über die Compaq-Website eingingen. Der Fusionspartner von HP hatte die vier Produktionsstätten im Januar 2000 von dem PC-Distributor Inacom akquiriert.

Nach Angaben eines HP-Sprechers besaß die nun obsolete Fertigungsstätte nicht die erforderliche Größe, um ohne weitere Investitionen kosteneffektiv zu wirtschaften. Die Produktion und Montage soll von den drei anderen Compaq-Direct-Center in Indiana, Nebraska und Kalifornien übernommen werden. Die Stilllegung kostet rund 300 Mitarbeitern ihre Jobs. Den betroffenen Angestellten will HP jedoch die Möglichkeit geben, andere Stellen innerhalb des Unternehmens zu finden. Falls dies nicht gelingt, erhalten sie Trennungsgeld für mindestens zwölf Wochen. (mb)