Private Cloud mit PODs

HP liefert Container-RZs an Airbus

27.09.2011
Der Flugzeugbauer Airbus rüstet mit Hilfe von Hewlett-Packard seine Rechenleistung drastisch auf.
In so ein POD von Hewlett-Packard passen über 1000 Server.
In so ein POD von Hewlett-Packard passen über 1000 Server.
Foto: HP

Der US-Computerkonzern liefert zwei in Schiffscontainern untergebrachte Rechenzentren ("Performance Optimized Datacenter", kurz POD). Sie werden an den zentralen Airbus-Standorten Toulouse und Hamburg betrieben, wie Hewlett-Packard am Dienstag mitteilte. Es handele sich um eine firmeninterne Cloud-Infrastruktur, erläuterte HP-Deutschlandchef Volker Smid. Die Rechenkapazität werde nach Bedarf abgerufen und bezahlt. Die beiden zwölf Meter langen Container enthalten insgesamt 2016 Server.

"Das macht den Begriff Cloud Computing begreifbar", betonte Smid. Die Bereitstellung von Daten und Rechenleistung aus dem Netz ist ein aktueller Trend der IT-Branche. Vor allem größere Unternehmen griffen dabei wie Airbus zu einer "Private Cloud" mit eigenen kompakten Server-Anlagen, statt die Dienstleistungen aus fremden Rechenzentren zu beziehen, sagte Smid.

Die EADS-Tochter Airbus braucht viel Rechenpower unter anderem für die komplexen Simulationen bei der Flugzeugentwicklung. Die Rechenkapazität des Konzerns habe sich mit den neuen Servern verdoppelt. Mit einer Gesamtkapazität von 244 Teraflops stehe das Computersystem von Airbus damit auf Rang 29 der weltweit leistungsstärksten Rechenanlagen. (dpa/tc)