SAS-Speicher für HP Blades

HP bringt StorageWorks MDS600 auf den Markt

29.04.2009
Uli Ries ist freier Journalist in München.
Anzeige  Mit der auf der Technology@Work vorgestellten Direct-Connect-SAS-Speicherlösung (Serial Attached SCSI) HP StorageWorks 600 Modular Disk System (MDS600) sollen Unternehmen physikalische Speichersysteme ohne großen Aufwand konsolidieren können.
Mit dem HP StorageWorks MDS600 sollen Unternehmen ihren Speicherbedarf ohne großen Aufwand flexibel bedienen können.
Mit dem HP StorageWorks MDS600 sollen Unternehmen ihren Speicherbedarf ohne großen Aufwand flexibel bedienen können.

Laut Hewlett-Packard (HP) sollen sich mit dem StorageWorks Modular Disc System 600 (MDS600) Kosten reduzieren und Speicherumgebungen vereinfachen lassen. Benötigte Speicherkapazitäten können ohne aufwändige Konfiguration und ohne Kabeln umstecken zu müssen jedem Blade-Server schnell und flexibel zugewiesen werden.

Mit dem MDS600 will HP mittelständische und große Unternehmen adressieren. Kunden sollen die DAS-Lösung (Direct Attached Storage) hinsichtlich Kapazität, Nutzung und Leistung so konfigurieren können, dass sie den Anforderungen von Applikationen an einen zentralen Speicher-Pool entspricht.

Das MDS600 ist eine direkt verbundene SAS-Lösung (Serial Attached SCSI), die laut HP leistungsfähig, effizient und einfach einzurichten ist. Sie soll eine ideale Lösung für viele Applikationen und Server-Infrastrukturen darstellen. Mit dem HP Direct Connect SAS Storage können Server-Administratoren lokale Speicherkapazitäten anschließen, ohne Applikationen unterbrechen zu müssen. Sie können DAS einsetzen, wo es benötigt wird, und gleichzeitig von den Vorteilen einer SAN-ähnlichen Konsolidierung profitieren. So sollen sich die Speicherkonfigurationen einfacher an den Applikationsanforderungen und der IT-Betrieb näher an den geschäftlichen Bedürfnissen ausrichten lassen.

Das StorageWorks MDS600 ist eine im Rack montierbare SAS-Lösung, die für HP BladeSysteme externen Speicher in hoher Dichte bereitstellt. Im Vergleich zu herkömmlichen externen Speichersystemen soll das MDS600 deutlich weniger Platz im Rechenzentrum beanspruchen, was Kosten spart. In eine MDS600 lassen sich bis zu 70 Festplatten mit einer Kapazität von bis zu einem Terabyte installieren. Das entspricht laut HP einer Platzersparnis von 230 Prozent gegenüber einer traditionellen externen Speicherlösung.

Benötigen Kunden besonders viel Speicherkapazität, können sie an ein einziges BladeSystem-Enclosure bis zu sechs MDS600 anschließen. In seiner maximalen Ausbaustufe bietet das System dann eine Kapazität von bis zu 420 TByte, die 16 BladeSystem-Servern zur Verfügung steht.

Hewlett-Packard will das StorageWorks MDS600 ab Ende April zu Preisen ab 10.000 US-Dollar auf den Markt bringen. Das Unternehmen hat zudem zwei Paket-Versionen angekündigt: Das MDS600 mit einem Terabyte großen SATA-High-Density-Platten soll ab 20.000 Euro erhältlich sein, während das Paket mit 450 GByte großen SAS-Festplatten und einer Kapazität von 450 GByte bei 27.000 Euro starten soll.